audiophiles Vokabular

Esoterik, Klangverbesserer und sauberer Strom
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RunWithOne
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audiophiles Vokabular

Beitrag von RunWithOne » So 12. Jul 2020, 09:47

Ein interessanter Artikel, den ich euch nicht vorenthalten möchte
https://parttimeaudiophile.com/2020/07/ ... ound-like/

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Hüb‘
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Re: audiophiles Vokabular

Beitrag von Hüb‘ » Mo 13. Jul 2020, 11:25

Ist doch immer gut, wenn jemand "seine" Begriffe definiert, diese gegeneinander abgrenzt und transparent macht. :)

Üblicherweise wird im Hifi-Bereich ja mit einem impliziten Selbstverständnis dahergeschwurbelt, aus dem andere nur in guter Kenntnis des Rezensenten sowie dessen Präferenzen eine echte Erkenntnis ziehen können. :kilroy:

Hifi-Termini sind ja ein wenig wie Horoskope: jeder findet in ihnen etwas, wozu er nicken kann. Sagen tun sie (mir) daher überwiegend nur wenig.

Viele Grüße
Frank
:bier:
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RunWithOne
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Re: audiophiles Vokabular

Beitrag von RunWithOne » Di 14. Jul 2020, 16:31

Ich sehe das auch so. Da die Begrifflichkeiten nicht fest definiert sind, haben Rezensionen u.ä. für mich nur noch informellen Charakter. Ich lese sie zwar hin und wieder ganz gern. Unseren Austausch hier schätze ich hingegen sehr. Aber letztendlich ersetzt nichts das eigene Hören.

Edit hat die Rechtschreibung korrigiert.
Zuletzt geändert von RunWithOne am Mi 15. Jul 2020, 15:28, insgesamt 2-mal geändert.

Control
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Re: audiophiles Vokabular

Beitrag von Control » Di 14. Jul 2020, 19:05

Ich habe gerade in Youtube-Zeiten den Eindruck, dass viele Reviews Werbeveranstaltungen sind. Ist doch auch ganz klar, wenn da Produkte geliefert werden und ein schlechtes Review rausgehauen wird, dann wars das mit dem Hersteller. Erinnert mich an "selige" Hifi-Zeitschriften-Zeiten; da wurde ja mMn unter Berücksichtigung der geschalteten Anzeigen bewertet.

RunWithOne
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Re: audiophiles Vokabular

Beitrag von RunWithOne » Di 14. Jul 2020, 20:05

Bei Youtube Rezensionen habe ich noch kein Video in voller Länge gesehen. 5min Unboxing und nochmals 5min das Gerät in alle Richtungen gedreht und ...und...Das halte ich nicht durch. In der Zeit kann man so einiges anstellen, zB Musik hören. Ich bin ein Freund von kurz und knackig, eben schwurbelfrei.
Zuletzt geändert von RunWithOne am Mi 15. Jul 2020, 15:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Robodoc
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Re: audiophiles Vokabular

Beitrag von Robodoc » Di 14. Jul 2020, 23:42

Control hat geschrieben:
Di 14. Jul 2020, 19:05
Erinnert mich an "selige" Hifi-Zeitschriften-Zeiten; da wurde ja mMn unter Berücksichtigung der geschalteten Anzeigen bewertet.
Das ist durchaus heute noch so. Als Anzeigenkunde diverser Hifi-Blättchen kommen Inhalte zur Audiovista nur dann im redaktionellen Teil, wenn die Anzeige im Folgeblatt fest gebucht ist. Leben und Leben lassen ist wohl das Motto. Leider geht es in der Branche nicht ohne das bunte Papier.

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Re: audiophiles Vokabular

Beitrag von ZeeeM » Mi 15. Jul 2020, 06:46

Wobei ein Einfluss durch Werbung gern mit hinreichender Empörung abgestritten wird.
Gehört alles in die Kiste mit der Aufschrift "Klappern gehört zum Handwerk"

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Re: audiophiles Vokabular

Beitrag von Diego Dee » Mi 15. Jul 2020, 07:12

RunWithOne hat geschrieben:
Di 14. Jul 2020, 20:05
Bei Youtube Rezensionen habe ich noch kein Video in voller Länge gesehen. 5min Unboxing und nochmals 5min das Gerät in alle Richtungen gedreht und ...und...Das halte ich nicht durch. In der Zeit kann man so einiges anstellen, zu Musik hören. Ich bin ein Freund von kurz und knackig, eben schwurbelfrei.
Da bin ich zu 100% bei dir.

Bei den ganzen Schwurbeleien gibt es meiner Meinung nach durchaus Bezeichnungen die ziemlich treffend und allgemeingültig sind.
Z.B. Subwooferfeeling beim Bass oder wenn von einem grundsätzlich hell oder dunkel abgestimmten Sound die Rede ist.

RunWithOne hat geschrieben:
Di 14. Jul 2020, 16:31
Ich sehe das auch so. Da die Begrifflichkeiten nicht fest definiert sich, haben Rezensionen u.ä. für mich nur noch informellen Charakter. Ich lese sie zwar hin und wieder ganz gern. Unseren hier schätze ich hingegen sehr. Aber letztendlich ersetzt nichts das eigene Hören.
Thats it.

Was dem einen zu hell ist dem anderen gerade richtig.
Trotzdem finde ich, daß man schon ein bisschen darauf gehen kann wenn sich die beschriebenen Klangeindrücke zum überwiegenden Teil decken.
Zumindest kann das hilfreich sein um eine gewisse Auswahl an Gerätschaften einzukreisen.
Aber auch auf diesem Weg hab ich schon Enttäuschungen erlebt und deshalb führt kein Weg um einen persönlichen Klangtest herum.


Erstaunlich finde ich den Erfindungsreichtum der Fachblattschwurbler.
In den 80er Jahren wurde ganz gerne von heller oder dunkler "timbriert" geredet :mrgreen:
Neuerdings scheint der sogenannte "Hintergrund" nicht Schwarz genug sein zu können...oder Bässe die so abbgrundtief gehen, daß ein schwarzes Loch
Kinderkarneval dagegen ist.
Bin mal gespannt wann der Grund im Abgrund erreicht sein wird :lol:
Amüsant ist das allemal.

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