Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von poe05 » Mi 15. Jan 2020, 14:07

Nur das ich maximal Papier (be-)drucken kann. :heulsuse:

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von poe05 » Mi 15. Jan 2020, 16:49

Wie ich gerade festgestellt habe, funktioniert das richtige befestigen der Ohrpolster nur mit den Originalen nicht gescheit.
Bei den Chinadingern, die ich heute bekommen habe, geht es problemlos... :hä:

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Firschi
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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Firschi » Mi 15. Jan 2020, 19:07

Es gibt Druckdienste, die solche Teile als Einzelstücke in verschiedenen Kunststoffen anfertigen. Der sehr gute Laden in meiner Nähe ist leider insolvent, wie ich gestern erfahren habe. Und natürlich gehöre ich zu den "Glücklichen", die noch Ausstände haben...


Dass die Ringe mit den Serienpolstern nicht gut sitzen ist natürlich unschön. Wie schauen die Rückseiten der Polster und die Ringe denn aus?


Edit: Ich akquiriere gerade einen neuen Druckservice. Wenn das Interesse da ist, frage ich dort mal das Drucken dieser Ringe an.

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von poe05 » Mi 22. Jan 2020, 10:21

farmi86 hat geschrieben:
So 12. Jan 2020, 20:30
Ich habe ja beide Kopfhörer (bzw. Ebony + Nighthawk) und finde sie ergänzen sich eher, als dass sie konkurrieren können :-)
Langsam komme ich auch zu diesem Schluss.

Mein PH hat inzwischen Chinapolster. Diese sind deutlich bequemer. Und mit zusätzlicher Höhenbedämpfung (Toilettenpapier) bin ich fast schon zufrieden.

Eigentlich wollte ich mich jetzt zwischen Nighthawk und dem TH-x00 PH entscheiden, aber dass wird schwieriger als gedacht. Meine bisherigen Vergleiche zeigten nur, dass mal der Eine besser klingt und dann der Andere. Das ist echt abhängig vom Musikstück, das gerade läuft. So dass ich mich schon bei dem Gedanken entdeckt habe, beide behalten zu wollen. :mad:

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von farmi86 » Mi 22. Jan 2020, 13:44

... wie gut ich diese "Trennungsangst" kenne :o) Man kann sich immer so schwer trennen, behält dann doch wieder Kopfhörer, mit denen man eigentlich schon abgeschlossen hat. Bei mir kühlt sich das ganze dann meist bald wieder ab und ich verkaufe sie doch :D Das Messi-Tum ist vorbei - aktuell bin ich stabil auf 3 KH eingestellt. Toi Toi Toi!

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von poe05 » Mi 22. Jan 2020, 19:49

Viel Glück! Ich bin derzeit noch auf 6.
Das aktuelle Ziel sind 3+1. :knup:

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von poe05 » Mi 22. Jan 2020, 23:11

So nach einem kurzen Shootout heute Abend mit meiner Testliste, muss leider der Nighthawk gehen. Mit 10:14 ist das Rennen allerdings sehr knapp ausgegangen.

Die Hauptgründe, weshalb der Purpleheart bleiben darf:
Der Bass des Purple übertreibt zwar manchmal, ist aber in anderen dafür einfach grossartig. Ausserdem habe ich ja einen Bassstarken Hörer gesucht.
Die präsenteren Mitten des NH machen zwar viele Lieder interessanter, sind aber auf Dauer auch anstrengender.
Und die Höhen des Purple konnte ich dann auch auf ein, für mich akzeptables, Mass dämpfen.

Hinzu kommt, dass ich mit meinem HD650 und den Stax schon Mittenzentrierte Hörer habe und der Purple daher eher eine Abwechslung darstellt.

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von farmi86 » Mi 22. Jan 2020, 23:27

... wenn du bereits einen HD-650 hast kann ich die Entscheidung absolut nachvollziehen. In Sachen Bass schlägt der NH ihn zwar klar - aber da du ja den ultimativen Bassbomber behältst, macht die Entscheidung absolut Sinn. Im Mittenbereich finde ich den 650er auch nochmal ein Stück schöner, spezieller und flauschiger als den Nighthawk. Nur in Sachen Soundstage schlägt der NH meiner Meinung nach sowohl HD-650, als auch (keine Kunst) den geschlossenen Fostex. Aber da kommt der Stax ins Spiel. Alles richtig gemacht! :hbang:

Viel Spaß mit dem Purple Beast! :)

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Firschi » Do 23. Jan 2020, 15:12

Gute Entscheidung, Helge :)


Der Schreiner meines Vertrauens traut es sich nicht zu, mit seiner aktuellen Technik die benötigten Cups herstellen zu können. Problematisch sind seiner Aussage nach die notwendige Präzision und Wiederholgenauigkeit. Außerdem sieht er es als schwierig an, die Oberseite zum Abschluss so fräsend zu bearbeiten, dass die Schale in die Aufnahme passt. Ich bin mir sicher, er könnte es handwerklich umsetzen, allerdings nicht zu einem für ihn angemessenen Stundenlohn. Kann ich verstehen. Trotzdem schade.

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Schlappen » Mi 29. Jan 2020, 11:26

poe05 hat geschrieben:
Mi 22. Jan 2020, 23:11
So nach einem kurzen Shootout heute Abend mit meiner Testliste, muss leider der Nighthawk gehen. Mit 10:14 ist das Rennen allerdings sehr knapp ausgegangen.

Die Hauptgründe, weshalb der Purpleheart bleiben darf:
Der Bass des Purple übertreibt zwar manchmal, ist aber in anderen dafür einfach grossartig. Ausserdem habe ich ja einen Bassstarken Hörer gesucht.
Die präsenteren Mitten des NH machen zwar viele Lieder interessanter, sind aber auf Dauer auch anstrengender.
Und die Höhen des Purple konnte ich dann auch auf ein, für mich akzeptables, Mass dämpfen.

Hinzu kommt, dass ich mit meinem HD650 und den Stax schon Mittenzentrierte Hörer habe und der Purple daher eher eine Abwechslung darstellt.
Und der Purple ist 10 mal schöner, als der Nighthawk. ;)

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von farmi86 » Mi 29. Jan 2020, 11:49

... das ist nun aber Geschmackssache, würde ich sagen. Ich finde den PH so furchtbar, dass ich ihn mir nicht auf den Kopfhörerständer hängen konnte - und habe dann den Ebony genommen :D Manche stehen auf die Farbe, andere haben Brechreiz - aber das ist ja voll ok.

Das technisch futuristische des NH finde ich übrigens auch wieder irgendwie cool. Aber wäre ja langweilig, wenn jeder den gleichen Gusto hätte :bier:

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von RunWithOne » Mi 29. Jan 2020, 12:21

farmi86 hat geschrieben:
Mi 29. Jan 2020, 11:49
Aber wäre ja langweilig, wenn jeder den gleichen Gusto hätte :bier:
Aber verdammt einfach. Es gebe schlußendlich nur einen KH, der allen gefällt.

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von poe05 » Mi 29. Jan 2020, 12:23

Schlappen hat geschrieben:
Mi 29. Jan 2020, 11:26
Und der Purple ist 10 mal schöner, als der Nighthawk. ;)
Leider aber auch deutlich empfindlicher.
Ich habe (allein schon durch den Versand) kleinere Macken auf der Oberfläche des Purple. :lol:
Zuletzt geändert von poe05 am Mi 29. Jan 2020, 15:03, insgesamt 1-mal geändert.

Migel

Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Migel » Mi 29. Jan 2020, 14:36

Schade das es dein Schreiner nicht macht.Es wäre aber machbar auch wenn es bisschen Zeit kostet.
Wie du schon gesagt hast müsste mehr als eine Handvoll bereit sein dafür die Cups zu wollen damit es sich lohnt.
Da ich im Metallbereich tätig bin aber aktuell nicht die Mittel dafür habe kann ich nur aus meiner Sicht sagen wie ich es machen würde.
Ein Cad programmierer wäre in erste Linie nicht schlecht fürs Programm schreiben.
Und dann hätte ich die Cups wenn ich machen müsste auf einer Cnc Drehmaschine gemacht komplett, nicht an der Fräsmaschine.
Weil man auf der die Cups schlecht spannen kann.Auf der Drehmaschine geht es besser, weil man sich auch Backen ausdrehen kann damit man es besser spannen kann auch für die 2 te Bearbeitung der Außenkontur.
Die erste Bearbeitung komplett das innenleben ausdrehen, bohren und abstechen.
Das gewährleistet die Genauigkeit des innenleben. Man könnte auch so Aufmaß drauf lassen, messen und dann korrigieren.Dann haste immer die selbe Genauigkeit.
(Man könnte sich auch eine Lehre anfertigen von der innenform und mit einer Markierung versehen mit Gut oder schlecht.So siehst du auch ob noch Aufmaßdrauf ist oder nicht)
2te Bearbeitung die Außenkontur vom Cup und fertig.Klar und lackieren wahrscheinlich noch.

Je nach Holzart wird es auch preislich unterschiedlich sein denke ich.
Selbst wenn es dann am Ende 200-250€ wären aber die Qualität sehr gut ist mit fortschrittlichen Ergebnissen wäre der Preis immer noch sehr gut.

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von BadPritt » Fr 31. Jan 2020, 19:06

Audioquest hat es doch schon anders vorgemacht:

https://www.waldhilfe.de/fluessigholz/

Ist vielleicht für uns Hobbygärtner einfacher, als Cups aus ´ner Eiche zu schnitzen...

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Firschi
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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Firschi » Fr 31. Jan 2020, 20:06

Stellt sich bloß die Frage, was davon zuhause einfacher zu realisieren ist. Beides nicht so richtig einfach, fürchte ich.


Ich habe beschlossen, meinen PH in Ruhe zu lassen und einfach den status quo zu genießen.

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Tim
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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Tim » Mi 5. Feb 2020, 07:09

Wie wäre es die Schalen zu drucken? Es gibt mittlerweile tolle Holzfilamente die bis 40% Holzfasern enthalten.

Eine weitere Möglichkeit, allerdings komplizierter, wäre ein Negativabdruck der Schalen zu erstellen und diese mit einer Mischung aus Papierfasern und Binder auszugießen und anschließend unter hohem Druck zu komprimieren. Danach die Oberfläche mit Gießharz versiegeln.

Ich hatte vor ein paar Wochen eine Suche nach Holzcups gestartet. Die Ebay Teile gefallen mir persönlich nicht sonderlich. In einem Forum für Holzverarbeitung erhielt ich folg. Angebot des Users "Gitarrenbauer".
https://www.woodworker.de/forum/

Ein Auszug aus der PN:
"kommt drauf an, roh, ungeschliffen und z.b. mit einfachem Ahorn-Holz müsst sichs unter 100€ ausgehen, mit edlerem Holz, färbig gebeizt, lackiert und Hochglanz poliert kanns auch 200€+ kosten."

Migel

Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Migel » Sa 7. Mär 2020, 23:11

Hallo,
Aus dem Amy Forum gibt es jemand der mit den Lawton cups unterwegs ist und diverse Pads getestet hat.
Empfohlen hat er die hier auf der Seite
https://www.accessoryhouseglobal.com/

Fostex auswählen und dann die Pads.Ich habe meine aus Amazon Usa bestellt.Die sind dort etwas teuerer.Darum der Tip.
Empfehlenswert wären die Attunion rings von Dekoni.
So erzielt man die beste Leistung aus den Pads.
Ohne die Ringe ist der Bass und mitten nicht so druckvoll wie mit.
Den unterschied hört man raus.
Die Höhen sind mit den Pads auch nicht mehr soo spitz.
Klanglich zischt auch nichts mehr oder ähnliches.
Die Pads kommen den Originalen Pads sehr nah,das nähste was ich gehört habe bis her.
Und der Komfort ist 1a.

Mein Mahagoni klingt jetzt fast wie aus der Packung als ich ihn erhalten habe.
Die Lawtons sind dagegen weit drunter gegenüber den Pads aus dem Link.
Zuletzt geändert von Migel am Sa 7. Mär 2020, 23:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Firschi » Sa 7. Mär 2020, 23:15

Migel hat geschrieben:
Sa 7. Mär 2020, 23:11
Empfehlenswert wären die Attunion rings von Dekoni.
So erzählt man die beste Leistung aus den Pads.
Ohne die Ringe ist der Bass und mitten nicht druckvoll.
Mit aber schon den unterschied hört man.
Die Höhen sind mit den Pads auch nicht mehr soo spitz.
Klanglich zischt auch nichts mehr oder ähnliches.

Den Einfluss dieser Ringe und wie man sie sich selbst herstellen kann, kann man sogar in diesem Thread finden. Ich bin auch ein Fan davon :)

Migel

Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Migel » Sa 7. Mär 2020, 23:25

Habe ich gesehen.
Habe meine damals mit gekauft als ich die schlechten Dekoni Pads aus den Usa liefern lassen habe.
Jetzt haben Sie endlich einen nutzen.Die lagen ein Jahr lang rum und hab mich geärgert.😫

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farmi86
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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von farmi86 » So 8. Mär 2020, 00:19

Migel hat geschrieben:
Sa 7. Mär 2020, 23:25
Habe ich gesehen.
Habe meine damals mit gekauft als ich die schlechten Dekoni Pads aus den Usa liefern lassen habe.
Jetzt haben Sie endlich einen nutzen.Die lagen ein Jahr lang rum und hab mich geärgert.😫
Welche Dekonis hattest du und was stört dich daran? Ich bin mit meinen ehrlich gesagt mega happy :D


Migel

Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Migel » Di 18. Aug 2020, 14:41

Hallo,
Mal ne blöde Frage zum Kopfhörer.
Der Fostex Tr x 00 hat doch die abnehmbare Stecker.
Wer schonmal den Kopfhörer auseinander hatte weiss das bei der Steckverbindung zum Treiber so ein dünnes Bändchen kabel verlötet ist das recht empfindlich ist.
Ich habe mich gefragt ob die dicke des Kabel tatsächlich ausreicht?
Wäre es nicht besser man lötet ein dickeres Kabel?

Am Denon D2000 ist das zum beispiel so und wenn ich beide höre habe ich eher das Gefühl das am Tr x00 bisschen Saft fehlt.
Wobei ich sagen muss der Fostex hat ein 6,3 mm Klinkenanschluss und der Denon XLR.
Ich bin uneinig ob es wirklich am XLR allein liegt oder an dem Bändchenkabel wo so dünn ist.

Bin mir noch uneins ob ich das Kabel direkt auf den Treiber löten soll,oder nur das Kabel vom Stecker zu Treiber,oder es so lasse wie es ist.

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Firschi » Mo 24. Aug 2020, 13:37

Migel hat geschrieben:
Di 18. Aug 2020, 14:41
Ich habe mich gefragt ob die dicke des Kabel tatsächlich ausreicht?

Warum, denkst du, könnte das nicht ausreichen?

Migel

Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Migel » Mo 24. Aug 2020, 19:17

Ja weil der Draht relativ dünn ist.
Und auch das Gefühl habe das der Tr x00 etwas gehemmt ist wenn ich den Denon vergleiche spielt der recht freier.
Naja ich werde es sehen wenn ich das Kabel und Stecker umgebaut habe.Ob es immer noch so ist oder ob es wirklich am Umbau auf XLR lag.

Beim Denon wird wie gesagt das Kabel direkt auf den Treiber gelötet.Beim Tr X00 ist er überbrückt zum Steckeranschluss.

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Firschi » Mo 24. Aug 2020, 23:09

Die Anforderungen an eine solche Verbindung sind minimal. Kann sich jede(r) recht einfach ausrechnen. Ich halte es für sehr viel wahrscheinlicher, dass die Hörer sich in ihrer Abstimmung etwas unterscheiden. Ein etwas dickeres Käbelchen schadet natürlich auch nicht.

Welchen, im Vergleich dazu, geradezu riesigen Unterschied die Polster ausmachen können, ist weiter vorne in diesem Thread erkennbar.

Migel

Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Migel » Mo 24. Aug 2020, 23:28

Servus,
Danke für deine Antwort.
Hmm,die Polster sind die selben wie auf dem Denon mit den Ringen.
Einzige was noch wäre das Konstruktionmässig die Abstände vom Treiber abweichen.
Zbs geht der Abstand vom Fostex mehr nach Außen und der Denon nach innen.
Ich lass es es mal so mkt den Steckerm,und mache mal nur den Kabelumbau mit XLR Stecker dann sehe ich weiter.
Direkt drauf löten oder das Kabel ersetzen könnte ich immer noch.

Die Ebony Becher habe ich schon montiert und sind aufjedenfall besser als die Mahagoni.
Die schrillen Höhen sind schonmal komplet weg und sind sanfter,ein schöner schwarzer Hintergrund schimmert auch durch.
Eine etwas ruhigere Bühne noch war so mein erster Eindruck.
Mal schauen ob der Unterschied zum XLR stecker noch was raus holt.
Ich lass es mal einfach auf mich zukommen,als hetzt 2-3 Sachen direkt zu ändern.Dann stimmt gar nichts mehr.

Migel

Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Migel » Do 3. Sep 2020, 21:53

Hallo,

So wie angekündigt habe ich mir für den Fostex tr x00 Mahagoni bei Emu die Ebony Becher gekauft.
Die vor gut 3 Wochen eingetrudelt sind.
Die Montage war diesmal weniger umständlich als beim Denon D2000.Nichts mit Nasen abtrennen usw,einfach alte Becher raus neue rein fertig.
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Dann habe ich mir selbst das Kabel zusammen gebastelt.
Viablue Epc 2 mit dem Furutech 4 pin Xlr Steckeranschluss,wo ich alles bei Audioverse.de bekommen habe.Danke Tobias.👍😁
Die Fostex Stecker für den Kopfhörer kann man im Fall dort auch kaufen.Ich habe die allerdings bevor ich Audioverse kannte auf Aliexpress gefunden.
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Als Anmerkung noch die Paracord Ummantelung passt leider nicht auf das Epc 2 on Viablue.Leider muss man da auf die von Viablue zurückgreifen.

Zu den Bechern selbst,die Verarbeitung war bei einem Becher nicht ganz so auf 100% eher 90%.
Also ein Becher war vom Lack etwas milchig,was ich raus poliert habe.
In der innenseite war die Oberfläche etwas rau statt glatt.
Ich habe es etwas Glatt geschmirgelt und nochmals Rücksprache mit Emu gehalten.
Die gesagt haben das die Oberfläche keinen Einfluss hätte.

Sound:Also rein gehört habe ich logischerweise aber nicht allzuviel.Und ist mehr oder weniger Ersteindruck.
Was auffällt gegenüber die Hauseigene Mahagoni Becher von Fostex und Emu Rosenholz umbau auf den Denon D2000.

Ebony Emu vs Mahagoni Fostex
Die ohrenbetäubende Höhen aus den Mahagoni becher waren nachdem Umbau direkt weg.Die Höhen sind komplett entschärft.Aber immer noch da logischerweise aber viel sanfter.
Die Mitten hingegen etwas sanfter und voller.
Bassbereich druckvoll, guter Kontur und lang endend, sauberer weniger matschig.
Die Bühne hingegen nicht mehr ganz so offen und breit und deutlich intimer.
Der Hintergrund ist recht Schwarz,fiel mir schon bei der 6,3 mm Klinke auf.Mit dem Umbau auf XLR wird es nochmal deutlicher.

Den Umgebauten Denon mit Emu Rosenholz vs Ebony von Emu auf den Fostex Tr x00
Ehrlicherweise habe ich ihn lange nicht mehr gehört den D2000.Und beschreibe es mal aus der Erinnerung heraus.
Was nicht mal verkehrt ist weil ich ihn recht lange gehört habe vorher.

Von den Höhen her gehen die Rosenholz höher.Mit mehr leben,mehr pep einfach.
Der Ebony ist da recht dunkel im Vergleich was ihn etwas weniger lebhaft macht.
Das kann man auch von den Mitten auch sagen.Überträgt sich ähnlich bei den Stimmen.
Während man zbs beim Rosenholz manchmal doch noch das Atemgeräusch oder lispeln wahrnimmt,ist es beim Ebony nicht so.
Die Stimmen sind einfach auch Saubere im bei den Ebony‘s.
Beim Bass hat das Rosenholz weniger Kontur im Vergleich und macht auch mehr Spaß.
Und die Ebony nochmal das hintere Ende suchen zum ausklingen.

Das war so mein erster Eindruck.Ich habe auch mal die Schaumstoffe die beim Lawtonmod dabei waren ausprobiert beim Ebony, und sind recht schnell rausgeflogen.Fand die haben ihn schlechter gemacht.
Die Pads sind von hier mit den Dekoni Ringe

https://www.accessoryhouseglobal.com/pr ... n-leather/

Insgesamt bin ich erstmal zufrieden mit dem Preis und Leistung.Kann man nicht meckern.Emu macht es richtig gut und verstehen die Becher das muss man anerkennen.
Dennoch brauche ich noch bisschen Zeit zum reinhören und endgültig zu vergleichen.
Ich lass noch hier ein paar Bilder nachdem Umbau.
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E4626DF5-83B3-4F83-A403-D414BFFAC9E1.jpeg (73.05 KiB) 1719 mal betrachtet
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Das Linke Kabel ist für den Denon D7200 umgebaut auf XLR und auch Viablue Epc 2 Kabel und von Thomann Rean 3,5 mm Stecker.
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BD2C41C5-C3E2-4E1D-B7F9-10B74FDE90C4.jpeg (93.46 KiB) 1719 mal betrachtet
Ich habe noch ein Satz pads bestellt aus Japan zum testen.Ob eventuell noch was raus zu holen wäre beim Ebony.
Die sollen auch vielversprechend sein.
Es gibt zwei Ausführungen einmal mit Leder und dem Original sehr ähnlich sein im Klang mit besserem komfort.
Und die selben nochmal nur das in der Innenseite Alcantara vernäht ist.
Und hab mich auch für die entschieden.
Kosten 58$ das Paar,sind schon in Deutschland angekommen.
Werden laut einem bericht zufolge für den Ebony empfohlen.
Hier der Link dazu https://www.yaxi.jp/product-gallery/th900-610/

Migel

Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Migel » Mo 7. Sep 2020, 17:39

Hallo,
Die Yaxi Alacantara Pads sind heute angekommen.Lieferzeit gut eine Woche.
Der Preis von 58$ knapp 50€ sind von der Qualität ganz gut.
Interessant ist wenn ihr auf der Packung schaut links unten sind die Modelle aufgelistet wo Sie passen.
Da ist auch der Hifiman auf gelistet,also diese passen drauf.Auf deren Seite mal als Tip bieten Sie auch die Ringe an für den Hifiman für 10$.
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Etwas unglücklich finde ich den Überzug,die sind leider etwas zu kurz wenn man die Ringe auf den Fostex drauf dreht und mit den Finger rein geht zieht es ihn gerne vom Ring runter.Mit bisschen Feingefühl geht es aber.
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Anderst wie bei den anderen Pads werden Sie anderst gedreht die Äussere naht mit der dünnen Seite die vorne ist,kommt nach oben.
So sind die dicken Seiten vorne und hinten zum abdichten.
Hier mal den Link zum Einbau https://www.yaxi.jp/product-gallery/th9 ... o-install/

Der Vorteil an der ganze Sache wer etwas schräge Ohren hat kann die Pads quasi in diese Richtung drehen.Wirklich nicht schlecht von der Idee.
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Der Grund warum ich die probiert habe ist.
Durch den Becherwechsel und den Lederpads fand ich spielt es etwas verhalten/zögerlich sonst war alles gut in den einzelnen Bereichen.Bass,mitten,höhen,Bühne.
Ich habe Sie versuchsweise ohne Dekoni ringe getestet und mit auf den Yaxi pad.
Ohne die Ringe waren Sie ganz gut gegenüber den Accessorry Pads aus England.Nur die Stimme kam mir weit weg vor.
Aber mit den Ringen war alles davon nichts mehr zu merken und spielen nochmal eine ganze Ecke besser.
Mit den Yaxi Alcantara pads auf den Ebony bechern konnte ich durch den Pad wechsel einfach mehr vorwärtsbewegung rein bringen.
Das hat mich bisschen gestört das mit den Leder pads etwas zögerlich spielte.
Bei den Rosenholz becher hat es auf Anhieb gepasst beim Denon,da möchte ich nichts mehr daran ändern.

Es gäbe noch ein Satz Pads von Zmf aus Amerika allerdings sind die 80$ teuer ohne Versand und Mwst.

Hier zeigt sich mal wieder das nicht nur der Becherwechsel entscheidend ist sondern der Padwechsel auch.
Nur müssen die Pads halt passen auch von der Qualität her.Und von der Abstimmung her was man anstrebt.
Also die Yaxi Pads kann ich empfehlen komfortabel sind Sie auch und kratzen nicht.
Voraussetzung ist eben mit Dekoni ringe zu verwenden.

Ich kann mal noch probeweise versuchen Sie auf den Denon zu montieren ob sich da nochmal was tut oder nicht.
Käme allerdings dann in den Denon Threath.

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Re: Der TH-X00 von Fostex & Massdrop

Beitrag von Staxi2017 » Mo 7. Sep 2020, 18:22

Hab mir die Ledervariante genommen
Da haben mir die Klangdaten im Chart mehr zugesagt.

Die Alcantaravariante legt ja im Bass noch mehr zu - war dir das vorher zuwenig?

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