Kurze Meldung von meiner Toshiba 22TB Baustelle:
Die neue Platte hängt jetzt per USB 3 an einem Mikro PC Lenovo i3 Kistchen mit Ubuntu. Oben habe ich irgendwo geschrieben es sei ein Debian, das ist falsch, es ist Ubuntu LTS 22.04 auf einem headless System. Also alles über SSH und Kommandozeile. Spaß und Bissspuren in der Tastatur sind damit vorprogrammiert
Die Musiksammlung ist auf einer 10TB Partition auf der dicken Platte untergebracht und läuft jetzt von da. Mehr als flott genug für meine Bedarfe. Das konnte ja schon die alte 10TB Platte.
Das mit dem Pcloud Service funktioniert jetzt nach einer Neuinstallation deutlich zuverlässiger mit einem Tool namens pcloudcc aus GitHub. Ebenfalls Kommandozeile. Bisher hatte ich was mit Umleitung der grafischen Oberfläche, das war irgendwie Mist. Die Oberfläche wurde irgendwohin ausgegeben und es war Glückssache, die zu finden.
Meistens hatte ich kein Glück
Jetzt gibt es ein paar komische Kommandos, die man sich halt speichern muss. Aber es läuft.
Die Inhalte von Pcloud werden automatisch entschlüsselt und auf der dicken Toshiba Platte in einer anderen Partition gespeichert. Das mache ich aktuell von Hand, später per Cron Dienst automatisch, wahrscheinlich einmal täglich oder öfters mit
Das Cloud Dingens betrifft keine Musikdaten, nur wichtige Daten meiner Notebooks und Handys. Also alles, was auf der Pcloud gespeichert ist. Falls der Dienst mal die Grätsche macht, ist alles noch auf meiner Platte.
Die Notebooks und Handys sind ebenfalls im WLAN via einem Samba Server mit dem Lenovo verbunden und haben dort ein gemeinsames Verzeichnis auf der SSD, das ebenfalls (mit Crypto-Option) in Pcloud landet. Geht flotter als direkt über Pcloud und allemal schnell genug für WLAN. Ich mache keine Videobearbeitung mehr, also sind meine Anforderungen an Geschwindigkeit recht moderat und Fotos im RAW Format sind schon so etwa das dickste, was im täglichen Computerleben bei mir so übertragen wird. Samba schafft das flott und locker, von der SSD sowieso, aber auch von der Toshiba Platte. Die ist echt fix.
Da ich die Crypto Option von Pcloud nutze kann keiner (auch Pcloud selbst nicht) in meine Daten gucken. Man braucht dazu neben dem Passwort auch meinen eigenen Crypto Schlüssel.
Unterwegs habe ich die Daten von Pcloud natürlich direkt von dort verfügbar. Und kann ebenfalls auf alles zugreifen und alles bleibt aktuell.
Die Daten (momentan ca. 5TB plus die 2TB Pcloud Space) und die Musiksammlung liegen zusätzlich auf Festplatten im Schrank hier. Wahrscheinlich kommt noch eine weitere Platte dazu, wahrscheinlich ähnlich groß wie die 22TB, damit ich das alles auch noch am Stück extern lagern kann. Da denke ich drüber nach.
Läuft aber soweit alles ... überraschend stabil und ziemlich einfach und eigentlich gut ... und bisher ganz ohne ein Asustor
