[Sammelthread] Asustor NAS

xdlohnier
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[Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von xdlohnier »

j!more hat geschrieben: Fr 18. Apr 2025, 09:18 Ich ziehe gerade von einer WD-2Bay-NAS auf eine Asus AS6704 um, bei der \\xxx.xxx.xxxx.xx völlig klaglos funktioniert.
Ausschlaggebend für den Umzug waren zwei Sicherheitsfeatures, die es anderswo sicherlich auch gibt:
- btrfs Filesystem. Das kann unter anderem kippende Bits erkennen und reparieren. Bei (Musik-) Archiven ist das ganz essentiell.
- Backup-Platten, die nur zur Sicherung aktiviert und dann wieder ausgeworfen werden können.
Sehr gute Entscheidung, ich habe ebensolchen Upgrade vor, aus identischen Gründen.
Das Asustor AS6804T steht schon hier mit 2x 2TB NVME's, 3x 20TB Toshiba MG10 kommen noch.
Dann ziehe ich vom QNAP TS-364 um und das QNAP wird als Raid-0 NAS dem wöchenlichem Backup dienen.
btrfs kann auch Snapshots!
Gruß, Reinhold
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Robodoc
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Robodoc »

xdlohnier hat geschrieben: Fr 18. Apr 2025, 13:47
Sehr gute Entscheidung, ich habe ebensolchen Upgrade vor, aus identischen Gründen.
Das Asustor AS6804T ...
Finde ich sehr interessant, weil auch ich gerade nach einer einfach und sicheren Lösung suche. Würde es euch was ausmachen, diese Asustor Geräte und die genannten Platten ein bisschen genauer zu beschreiben? Das wäre super :pray:
Was braucht man so? Wie fängt man so eine Baustelle idealerweise an?

PS. Gerne auch in einem extra Thread, den kann aber auch ich anlegen, wenn hier dazu mehr gepostet wird.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von j!more »

xdlohnier hat geschrieben: Fr 18. Apr 2025, 13:47 Das Asustor AS6804T steht schon hier mit 2x 2TB NVME's, 3x 20TB Toshiba MG10 kommen noch.
Glückwunsch zur AS6804T! Zu der habe ich mich nicht entscheiden können, weil sie in meinem Use-Case keine Vorteile bringt.

Das kann anders aussehen, wenn man die Maschine nicht als NAS, sondern als Server betreibt, etwa als Plattform für Roon. Dann kann es allerdings passieren, dass die CPU und der Arbeitsspeicher an ihre Grenzen kommen. Weiß ich nicht. In meinem Usecase geht es um die NAS-Funktion. Roon läuft bei mir momentan auf einem kleinen HP-Rechner mit i7 sehr performant und stabil. Geplant und bereits getestet ist der Umzug auf einem Mini-PC (Beelink Ser5, ca. 320 Euro), der weniger Strom verbraucht und baei nicht nur schnell, sondern auch leise ist.

Ich habe bei Kunden den Vorgänger AS6704T installiert und war dann etwas frustriert, als der Nachfolger mehr als doppelt so teuer ausfällt. Man bekommt dafür eine schnellere CPU, mehr Speicher und richtig schnelles Netztwerk. Mit all dem kann ich in meiner Anwendung recht wenig anfangen, weshalb ich mich für das alte Modell entschieden habe. Die neuen 20-TB-Festplatten sind auch bei mir allesamt von Toshiba.

Die drei im Raid betriebenen 8TB-Platten habe ich schon länger (ca. 3 Jahre) in Betrieb, die kommen von Seagate und sollten eigentlich nach der Testphase ausgetauscht werden. Jetzt laufen sie klaglos seit über einem halben Jahr im Verbund, und werden das wohl auch noch eine ganze Weile tun.

Wenn sie getauscht werden, dann gegen eine einzelne Platte. Meine Sicherungen sind so ausgelegt, dass ich eine 1:1 Kopie des Arbeitsvolumes habe. Wenn das ausfällt, bin ich im nullkommanix wieder arbeitsfähig, während so ein Raid-Rebuild ne Woche und länger dauern kann und in der Zeit das System nicht durch Performance glänzt. Da helfen auch schnelle CPU und Speicher nichts, weil der limitierende Faktor die Mechanik der Festplatten ist.

Wenn ich mich recht entsinne, hat der Aufbau des Raid-5 seinerzeit eine knappe Woche gedauert. Ich habe das System allerdings nicht werkeln lassen, sondern das Volume befüllt, sobald das möglich war. Sehr nervig. Gemacht habe ich es, weil ich 16 TB gebraucht habe und keine große Platte zur Hand war.

Das sieht anders aus, wenn ich ein ausfallsicheres System brauche. Aber da würde ich eher das komplette System spiegeln und im Falle eines Ausfalls switchen. Denn es können ja nicht nur die Platten ausfallen, sondern auch andere Komponenten (Netzteil, Memory, CPU...).

Ich habe eine Kundeninstallation, wo zwei AS6704 via VPN an zwei Standorten verbunden sind. Auf der einen wird gearbeitet und die Inhalte werden auf die zweite gespiegelt. Die Arbeitsmaschine kann bei Bedarf gewechselt werden. Ach ja, es gibt da auch noch eine Echtzeit-Sicherung in die Cloud und eine regelmäßige Sicherung auf Datenträger.

Auf der Netzwerkseite bin ich in meiner Hausinstallation bei 1 Gb, die AS6704 kann 2*2,5 Gb und könnte auf 10 Gb/s erweitert werden. Ich sehe momentan allerdings nichts, wo ich das brauchen würde. Videoschnitt mache ich nicht, und das wäre die einzige Anwendung, die ich für diese Bandbreiten sehen (bein 4k und 8k). Da muss dann aber auch die ganze Infrastruktur passen. Für Audio braucht es das jedenfalls nicht.

Das ist auch der Grund, warum ich auf einen SSD-Cache verzichte, den auch das alte Modell böte. Erstens ist bei meinen Hörgewohnheiten die Chance echt groß, Tracks anzufordern, die nicht im Cache sind. Zweitens ist das zusätzliche Komplexität und damit eine zusätzliche Fehlerquelle. Und drittens frisst der Overhead in meinem Use-Case mögliche Vorteile wieder auf. Wobei wir da über "sofort" liefern vs. "sofort" liefern reden.

Nachtrag: Es gibt ein Schwestermodell ohne Display, das ist die Modellreihe Nimbusstor. Früher war der Preisabstand mehr als 100 Euro, mittlerweile sind es nur noch 50 Euro, die man da sparen kann. Das Display ist manchmal ganz praktisch für einen schnellen Check des Betriebszustands.
Zuletzt geändert von j!more am Sa 19. Apr 2025, 10:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von j!more »

In diesem Zusammenhang vielleicht interessant: https://community.roonlabs.com/t/roon-o ... 025/290434
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xdlohnier
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von xdlohnier »

Mein roon server läuft auf dem NAS.
Ja roon braucht Memory, mein TS-364nhat 16GB davon nutzt roon 6-10GB, der Rest reicht.
Beim Asustor kann ich die 16GB ja noch verdoppeln.
Home Assistant funktionierte nicht auf dem Qnap, das werde ich mit dem Asustor nochmals testen.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von xdlohnier »

Robodoc hat geschrieben: Fr 18. Apr 2025, 15:13
xdlohnier hat geschrieben: Fr 18. Apr 2025, 13:47
Sehr gute Entscheidung, ich habe ebensolchen Upgrade vor, aus identischen Gründen.
Das Asustor AS6804T ...
Finde ich sehr interessant, weil auch ich gerade nach einer einfach und sicheren Lösung suche. Würde es euch was ausmachen, diese Asustor Geräte und die genannten Platten ein bisschen genauer zu beschreiben? Das wäre super :pray:
Was braucht man so? Wie fängt man so eine Baustelle idealerweise an?

PS. Gerne auch in einem extra Thread, den kann aber auch ich anlegen, wenn hier dazu mehr gepostet wird.
Platten nutze ich Toshiba Server HDD, die sind 24/7 geeignet und haben 5 Jahre Garantie. Sind auch deutlich günstiger als WD oder Seagate.
MG09 Serie oder MG10 mit 18/20 TB.
Wegen der benötigten Kapazität und dem Stromverbrauch reichen mir 3 Platten als Raid5 (jetzt noch 3x16TB, bald 3x20TB).
Die Nimbustor Serie von Asustor ist etwas günstiger, für den Anfang auch ok.
Du kannst auch mit Raid 1 arbeiten (disk Spiegelung) wenn Du nicht so viel Platz brauchst, zB. AS5202T
Aber die Kosten pro TB ist bei Raid 5 geringer.

Aber immer an Backup denken, ein Raid egal welches, ist kein Backup!
Gruß, Reinhold
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Robodoc
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Robodoc »

Also bei mir ist das alles noch sehr old school. Immerhin habe ich einen Micro PC Lenovo M700 mit i3 am laufen, der macht allerlei hier als Home Server, Netzwerk Server etc. und das funktioniert mit einem Headless Linux soweit auch ganz gut. Meine Audio Daten liegen lange schon auf einer 10 TB externen Festplatte, die per USB an dem Ding hängt. Das ist recht träge, zumal ich die Platte regelmäßig zum Schlummern schicke und die dann erstmal hochfahren muss, wenn ich Musik anfordere. Und auch etwas kompliziert mit der Datensicherung. Dazu habe ich eine Reihe von kleineren 2,5er Festplatten im Einsatz, für die Audio Sachen. Meine Daten (die ebenfalls da gespeichert sind (vieles allerdings auf der 1 TB SSD in dem Lenovo, damit es schneller geht mit dem Zugriff), die spiegele ich mit den Notebooks und automatisch in einer Cloud.

Das ist also nicht wirklich durchdacht, eher ein gewachsenes System. Es tut, aber es ist weder super sicher, noch automatisch.
Ich dachte in den letzten Wochen öfter mal drüber nach, die 10 TB Platte auch was neueres zu ersetzen um mehr Redundanz und Sicherheit zu bekommen. Die alte würde ich dann an anderer Stelle lagern, als Musik-Backup. So war die Idee.

Eine AS6704 wäre natürlich eine Option, mein Use Case ist glaube ich auch nicht das, was die doppelt so teure Variante rechtfertigen würde. Oder?

Und dann ... Fragen über Fragen.
Wie mach ich das mit dem Raid? Vier Platten a 6 TB und per Raid permanentspiegeln?
Oder vier Platten a 4 TB in Raid 5.
Ich könnte in der Kiste ja auch 4 NVMe SSDs verbauen. Da macht Raid keinen Sinn, oder?
Oder SSDs in 2,5er Gehäuse in die vier Plattenschächte stecken?

Wenn ich vier drehende Festplatten verbaue? Klappert das nicht permanent, mit Raid 5?
Und wie ist dann der Stromverbrauch?
Oder ist eine Festplatte mit der passenden Größe nicht die besser Option und dann Sicherung auf eine zweite, regelmäßig? Und ... kann dann die Sicherung von der aktiven auf die zweite Platte von dem System automatisiert durchgeführt werden?
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von j!more »

Robodoc hat geschrieben: Sa 19. Apr 2025, 10:55 Oder ist eine Festplatte mit der passenden Größe nicht die besser Option und dann Sicherung auf eine zweite, regelmäßig? Und ... kann dann die Sicherung von der aktiven auf die zweite Platte von dem System automatisiert durchgeführt werden?
Wenn Du keine Notlaufeigenschaften brauchst, wären zwei (oder drei) 12, 16 oder 20 TB-Platten ideal: Eine für den laufenden Betrieb, eine oder alternierend zwei für die (automatisierte) Sicherung. Das Backup-Programm der Asus NAS erstellt die Backups automatisch. Bei zwei Backup-Platten kannst Du das so konfigurieren, dass sie alternierend genutzt werden. Sehr cool finde ich dabei das mounten vor dem Backup und das unmounten danach. Damit ist das Backup von den Widrigkeiten der Welt gut abgekoppelt.

Wenn es ohne Raid geht, käme auch eine 2-Bay-Lösung in Frage. Ohne Display etwa diese Nimbusstor https://www.amazon.de/dp/B0C5MB5MTS, die technisch ansonsten der Lockerstor entspricht.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Staxi2017 »

Ich bin ein Syno-Fan mit Backupfavorisierung auf externe USB

Aber es führen viele Wege nach Rom
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Robodoc
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Robodoc »

xdlohnier hat geschrieben: Fr 18. Apr 2025, 13:47 Das Asustor AS6804T steht schon hier mit 2x 2TB NVME's, 3x 20TB Toshiba MG10 kommen noch.
Darf ich fragen, wofür du die beiden NVMEs nutzt?
Für Cache sind die doch etwas groß, oder?
Nutzt du die ebenfalls als Datenspeicher?

Ich habe oben ja schon geschrieben, dass ich Musik und Daten trenne, aktuell ist die Musik auf der 10TB Platte per USB und meine Daten auf einer internen SSD (1TB) in dem Server. Wahrscheinlich macht es ja Sinn, die Daten zukünftig ebenfalls auf der NAS zu haben, damit Ordnung bei mir reinkommt und die Verwaltung einfacher ist.

Nehmen wir mal an, ich würde ein 2TB NVME in das Asustor stecken, wie sichere ich das denn? Mit einer 2TB Backup Harddisk in einer der vier Slots?
Staxi2017 hat geschrieben: Sa 19. Apr 2025, 12:42 Backupfavorisierung auf externe USB
So mache ich das aktuell ja auch ... aber ich lasse mich auch gerne auf anderem Weg nach Rom leiten, wenn es da lang einfacher und vor allem sicherer geht.

Die Kosten für die NAS Lösung sind natürlich DEUTLICH höher als bisher. Aber hey, die Ruhe und Gelassenheit ein System zu haben, das sich selbsttätig am Leben hält, ist mir durchaus auch was wert.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Firschi »

Guter Thread, eine vergleichbare Lösung zu etablieren schiebe ich schon länger vor mir her.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Robodoc »

Also, ich habe mal den ersten Schritt gemacht und eine 22TB Toshiba MG10 bestellt. Ist im Zulauf.

Mein Plan ist, das Debian auf dem Lenovo Mini aufzubohren und die neue Platte als btrfs Filesystem dort über USB einzubinden. Raid brauche ich nicht. Die Features des btrfs kann ich wahrscheinlich auch im Linux System nutzen. Und aktuelles USB ist für meine Bedarfe fix genug. Ist ja nur Audio.

Eventuell kommt später eine zweite Toshiba HDD dazu, als Backup.
Momentan reicht mir die dann obsolete 10TB Platte, die ich zukünftig extern positionieren will, zur Sicherheit. 10 TB ist so ziemlich genau das, was ich aktuell an Audio Daten habe, das meiste sind eigene Vinyl Rips. Ich habe davon ja auch lokale Backups zu Hause verteilt und nutze auch eine Cloud für alles andere, so dass ich da save bin.

Noch eventueller kommt später auch ein Asustor Gerät, aber ich will erst mal Erfahrungen sammeln mit meiner handgestrickten Lösung mit dem Lenovo Server. Bin gespannt, wohin die Reise geht.
Danke bisher für den Austausch in diesem neuen Thread :bier:
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Staxi2017 »

Cloud und save in einem Satz ist mutig.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von j!more »

Cloud als Teil eines Backup-Konzepts macht schon Sinn. Und die großen (Cloud-) Rechenzentren sind deutlich sicherer als das, was man zuhause so darstellen kann (mit vertretbarem Aufwand). In der Regel sind die Daten dort an zwei Standorten gespiegelt. Alleine das übersteigt schon die Möglichkeiten der meisten privaten Installationen.

Zum Thema USB/externe Festplatten hier etwas sehr Praktisches: https://www.amazon.de/ORICO-Aluminium-F ... B0DQ148L3N
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Robodoc »

Staxi2017 hat geschrieben: So 20. Apr 2025, 05:12 Cloud und save in einem Satz ist mutig.
Finde ich nicht.

Ich habe immer meinen Studenten empfohlen, ihre Projekte, Teamworks, Abschlussarbeiten online zu sichern, z.B. auf Dropbox oder Sciebo (was diese Zielgruppe tatsächlich nichts kostet und IMHO auch noch nie gehackt wurde).

Trotzdem habe ich Semester für Semester die gleichen Ausreden gehört:
Notebook/USB Stick o.ä. mit der Präsentation/Dokumentation/Hausarbeit etc. ist bei der Oma, im Zug liegen geblieben, zuhause vergessen, kaputt gegangen ...
Nie hat mir einer erzählen wollen, dass es in der Cloud verschwunden ist oder böse Hacker es dort verändert haben.

Natürlich ist auch Cloud nicht 100% sicher, auch eine Autofahrt von Bochum nach Dortmund ist das nicht.
Aber eine Cloud ist wahrscheinlich sicherer als vieles, was man mit Hausmitteln sonst so auf die Beine stellen kann.
Und wenn es prekäre Daten sind, die keinen anderen was angehen, dann sollte man sichere Zugänge (VPN), 2-Faktor-Authentifizierung und vernünftige Passwörter (sowas wie admin, qwertz, 12345, ... :mrgreen:) benutzen und auch die Inhalte hochwertig verschlüsseln. Die meisten Cloud Dienste bieten da Cryptoservices an, oder man macht das Cryptogedöns einfach lokal selbst und speichert dann nur für Dritte unleserliche Bitmuster auf der Cloud.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Robodoc »

j!more hat geschrieben: So 20. Apr 2025, 08:37 Zum Thema USB/externe Festplatten hier etwas sehr Praktisches: https://www.amazon.de/ORICO-Aluminium-F ... B0DQ148L3N
Guter Tipp, danke. Hast mich immerhin auf die Spur gesetzt, auch wenn ich ein einfacheres Gerät nun geordert habe:
https://www.amazon.de/dp/B00LS5NFQ2

Kostet fast nix und sollte erst mal reichen, um die Toshiba Harddisk an den Lenovo Mini anzuschließen und die Sachen stressfrei per Linux Kommandozeile hin und her zu kopieren. Wenn das funktioniert, lass ich die Toshiba Harddisk dann da dran hängen und stell die alte 10TB Platte als externe Sicherung Stand 2025 bei einem Bekannten ab.

Vermutlich hole ich mir dann später noch eine zweite Toshiba Harddisk für meine lokalen monatlichen Backups. Raid sehe ich momentan nicht, spontane Verfügbarkeit ist mir nicht so wichtig, es ist ja nur Musik. Alles was keine Musik ist, bleibt auf der SSD in dem Lenovo und wird anders gesichert. Quasi permanent gespiegelt, das habe ich ja jetzt schon so. Ich könnte zusätzlich sogar noch ein oder zwei Partitionen auf der neuen Harddisk erstellen, groß genug ist das Biest ja, und tägliche Backups/Snapshots für die SSD automatisiert fahren.

Charmant finde ich, dass ich das neue Zeug dann auch weiterverwenden kann, wenn ich mich irgendwann dann doch für die Asustor entscheiden würde. Das ist bei den dicken Festplatten, die deutlich über 300 Euro das Stück kosten, im Hobby auch nicht irrelevant.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Staxi2017 »

Als kleine Fußnote zu meiner vorigen Aussage

Jahr Anbieter / Unternehmen Ursache / Vorfall Auswirkungen
2009 Microsoft / T-Mobile Sidekick Serverfehler bei Microsofts Danger-Dienst Temporärer Verlust persönlicher Daten von ca. 800.000 Nutzern; später größtenteils wiederhergestellt
2011 Amazon Web Services (AWS) Ausfall des Elastic Block Store (EBS) Permanente Datenverluste bei einigen Kunden; betonte die Notwendigkeit eigener Backups
2018 SingHealth (Singapur) Cyberangriff auf das Gesundheitssystem Die Daten von 1,5 Millionen Patienten wurden kompromittiert
2020 Blackbaud Ransomware-Angriff Daten von über 100 Kunden, darunter Universitäten und Wohltätigkeitsorganisationen, wurden gestohlen
2021 Kaseya Ransomware-Angriff durch REvil-Gruppe Über 1.000 Unternehmen weltweit betroffen; massive Betriebsunterbrechungen
2023 CloudNordic / AzeroCloud Ransomware-Angriff Kompletter Verlust von Kundendaten; keine Wiederherstellung möglich
2024 UniSuper / Google Cloud Interner Fehler bei Google Cloud führte zur Löschung des gesamten Kundenkontos Zweiwöchiger Ausfall; vollständige Wiederherstellung nach intensiver Zusammenarbeit
2024 AT&T Datenpanne bei einem Cloud-Anbieter Daten von 8,9 Millionen Kunden aus den Jahren 2015–2017 wurden offengelegt
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Robodoc »

Ich bin mehr bei dir als du vielleicht vermutest.

100% Sicherheit gibt es nicht, nicht bei Backups, nicht bei Raid, auch sonst wo im Leben nicht.
Eine hohe Verfügbarkeit macht die Sache aber gefährlich.
Raid ist ein verlockendes Konzept, weil es die Verfügbarkeit auf 99 Komma irgendwas Prozent erhöht. Lokale Backups können das auch. Aber Festplatten machen irgendwann die Grätsche.
Auch die Cloud-Lösungen sind nicht sicher im Sinne von 100%. Aber die Cloud ist immer verfügbar, auch auf mehreren Geräten, das ist in meinem Workflow ideal.

Aus meiner Sicht mag ich eine Kombination von all den Konzepten, also Redundanz. Das ist es, was ich mache. Allerdings "nur" für etwa 1TB Daten, die mir wichtig sind, private Daten verschlüsselt auf der Cloud, Fotos etc. auch nicht verschlüsselt. Die Cloud ist auf einer SSD in meinen Server gespiegelt und die wiederum wird regelmäßig gesichert. Außerdem gibt es redundante Quellen, Notebooks, Handys etc. in meinem Haushalt, die die Daten liefern. Es gibt sogar aktuell mehrere Clouds, die ich verwende. Pcloud und Sciebo. Plus hier und da eine Arbeitsgruppe, die mit anderen Diensten arbeitet, Wissenschaft, Autorenwerkstatt oder die Fotografietruppe. Das spiegele ich dann aber, wenn es mir wichtig ist, in die genannten Services oder speichere es lokal.

Ich würde auch meine 10TB Musiksammlung auf eine Cloud packen wenn das nicht so teuer wäre. Aber das würde mir nicht reichen, eine lokale Festplatte als Backup ist aber auch dann Pflicht und idealerweise noch eine, die woanders deponiert ist. Und ich brauche meine Musiksammlung nicht immer und überall und auf verschiedenen Geräten im Zugriff. Ich will sie nur nicht verlieren.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von oldie22 »

Hm, hier mal ne Zwischenfrage, macht es Sinn ohne Server ne Backupplatte mit Btrfs zu haben? Oder welches Format würdet ihr empfehlen? Datenmenge ist auch eher klein bei mir deswegen eh auf 3 Geräten + backup.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von xdlohnier »

Ja, das macht schon Sinn, es ist einfach das moderne Filesystem. Copy-on-Write, überschreibt nix sondern speicher auf freien Plätzen.
Und kann Snapshots, das sind keine Backups, aber sichern gegen Ransomwareangriffen ab da Du an die z.B. täglichen Snaptshots immer wieder dran kommts. Linux kann das und alle NAS verwenden Linux.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von xdlohnier »

Robodoc hat geschrieben: Sa 19. Apr 2025, 20:54 Also, ich habe mal den ersten Schritt gemacht und eine 22TB Toshiba MG10 bestellt. Ist im Zulauf.
...
Gute Platte, schon leise und braucht relativ wenig Energie.
Aber 22TB ist hefig. Die 20TB is pro TB etwas günstiger.
Aber egal, auch die kann ausfallen.
Tip: möglichst gut Kühlen, der Lüfter in meinem NAS läuft auf max.

Eine von meinen bisherigen Toshiba MG08 16TB hatte auch einen Ausfall, wurde sehr schnell getauscht. 1A Service.
Der Rebuild im Raid5 mit 3 Disks hat auch funktioniert, aber das ist Stress für alle HDDs im besondern die alten.
Deshalb Backup auf 2tem NAS.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von xdlohnier »

Robodoc hat geschrieben: Mo 21. Apr 2025, 11:24 Ich bin mehr bei dir als du vielleicht vermutest.

100% Sicherheit gibt es nicht, nicht bei Backups, nicht bei Raid, auch sonst wo im Leben nicht.
Eine hohe Verfügbarkeit macht die Sache aber gefährlich.
Raid ist ein verlockendes Konzept, weil es die Verfügbarkeit auf 99 Komma irgendwas Prozent erhöht. Lokale Backups können das auch. Aber Festplatten machen irgendwann die Grätsche.
Auch die Cloud-Lösungen sind nicht sicher im Sinne von 100%. Aber die Cloud ist immer verfügbar, auch auf mehreren Geräten, das ist in meinem Workflow ideal.

Aus meiner Sicht mag ich eine Kombination von all den Konzepten, also Redundanz. Das ist es, was ich mache. Allerdings "nur" für etwa 1TB Daten, die mir wichtig sind, private Daten verschlüsselt auf der Cloud, Fotos etc. auch nicht verschlüsselt. Die Cloud ist auf einer SSD in meinen Server gespiegelt und die wiederum wird regelmäßig gesichert. Außerdem gibt es redundante Quellen, Notebooks, Handys etc. in meinem Haushalt, die die Daten liefern. Es gibt sogar aktuell mehrere Clouds, die ich verwende. Pcloud und Sciebo. Plus hier und da eine Arbeitsgruppe, die mit anderen Diensten arbeitet, Wissenschaft, Autorenwerkstatt oder die Fotografietruppe. Das spiegele ich dann aber, wenn es mir wichtig ist, in die genannten Services oder speichere es lokal.

Ich würde auch meine 10TB Musiksammlung auf eine Cloud packen wenn das nicht so teuer wäre. Aber das würde mir nicht reichen, eine lokale Festplatte als Backup ist aber auch dann Pflicht und idealerweise noch eine, die woanders deponiert ist. Und ich brauche meine Musiksammlung nicht immer und überall und auf verschiedenen Geräten im Zugriff. Ich will sie nur nicht verlieren.
Ja, eine externe Cloud - Standort Deutschland, min. EU - wäre was als 3ter Backup.
Ist aber recht teuer:
https://www.heise.de/download/specials/ ... er-3149052
Wobei die pCloud mit 2 TByte Speicher finde ich interessant, 399€ Einmalzahlung, das wäre was, darüber denke ich schon länger nach.

Denn auch Häuser/Wohnungen können brennen.
Deshalb bekomme ein Freund von mir in 16km Entfernung regelmäßig Backups und ich habe welche im Tresor.
Gruß, Reinhold
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Staxi2017 »

Zu pCloud
Was ist, wenn das Kriterium lebenslang nicht erfüllt wird?
Wie soll das funktionieren
Wäre schön, aber nicht umsetzbar
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Robodoc
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Robodoc »

Ja, keine Ahnung, wie das erfüllt werden soll.

Wenn PCloud mal am Ende ist, stehe ich da mit meinem leeren Account, schon klar.

Aber monatlich 10 Euro hatte ich erst und das hat funktioniert, und dann habe ich irgendwann mal ich glaube 300 Euro gezahlt für das lifelong Versprechen. Das war der Gegenwert von 30 Monaten damals und davon sind mehr als die Hälfte schon um. Also könnte sein, dass es sich für mich rechnet. Und wenn nicht? Tja ... passiert. Dann muss ich halt auf einmal Sterne Restaurant verzichten, ich werde es aber überleben. In einem knappen Jahr ist es der Wert einer Pizza. Who cares?

Ich habe ja oben schon geschrieben, dass ich trotz Cloud (ich vertraue übrigens Sciebo mehr als PCloud) immer auch lokale Backups vorhalte. Daher würde es mich nicht umwerfen, wenn einer der Dienste plötzlich nicht mehr da ist.

Aber was ich mag, an PCloud mehr als an Sciebo, das ist die Integration in meinen Workflow. Das aktualisiert sich selbsttätig und ich habe ständig auf allen meinen PCs und Handys immer die aktuellsten Fotos, Daten, etc. ... immer wenn ich im Netz bin, also faktisch überall. Das gefällt mir.

Es gibt übrigens eine 10TB Variante bei denen, aber scheiss teuer (Entschuldigung!). Wenn das mal ins gute Angebot kommt, wäre das sogar eine Option, meinen ganzen Audio Kram zu denen hoch zu laden.


PS. Grad noch mal nachgesehen, 279 Euro habe ich gezahlt, inkl. der Crypto Option.
War ein Angebot, dass die regelmäßig raushauen, immer wenn mal wieder der Kittel brennt :smoke:
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von j!more »

Staxi2017 hat geschrieben: So 20. Apr 2025, 21:02 Als kleine Fußnote zu meiner vorigen Aussage
Das relativiert sich dramatisch, wenn man es in Relation zur Gesamtnutzerzahl setzt und die Relation Gesamtdaten/betroffene Daten bildet.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von j!more »

Staxi2017 hat geschrieben: Mo 21. Apr 2025, 19:42 Was ist, wenn das Kriterium lebenslang nicht erfüllt wird?
Ich habe in den ersten Tagen von Roon eine dieser "lebenslangen" Lizenzen gekauft, für um die 400 Euro.

Dachte, dass die gute Idee das Geld verdient. Mittlerweile hat sich das sogar gerechnet. Manchmal leben sie länger als man glaubt.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Staxi2017 »

><das relativiert sich dramatisch ...

Stimmt, aber sag das dem Betroffenen 😂
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Robodoc »

Wir reden hier immer über Wahrscheinlichkeiten, das darf man in der Diskussion nicht vergessen. Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Cloudanbieter einen Totalausfall hinlegt und gleichzeitig ein lokales Speichersystem verreckt und dann auch noch die Backup Disk auf dem Weg zum Einsatzplatz auf den Boden fällt und zerspringt.

Ich habe schon ein gutes Gefühl, meine Dateien neben den Systemen in PCloud oder Sciebo und zusätzlich nochmal auf einer Backup Disk hier zu Hause zu haben. Aber es gibt immer noch (unwahrscheinliche) Szenarien, die mich blank dastehen ließen, würde ich ein Betroffener werden. Aber deswegen gleich in blinden Aktionismus zu verfallen oder alles schlecht zu reden, ist auch keine Lösung.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Staxi2017 »

Stimmt, man soll sich halt nicht in Sicherheit wiegen.
2 große Platten auf 2 Lokationen reichen eigentlich für eine Musiksammlung ohne nennenswertem Delta - damit hat man schon viel abgefedert.

Ausfallssicherheit war mal Teil meiner beruflichen Funktion, daher die etwas abnormale Einstellung.
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Re: [Sammelthread] Asustor NAS

Beitrag von Robodoc »

Zum Delta: Ich mache meist monatlich ein Backup meiner Musiksammlung (das sind immerhin eine fast volle 10TB Platte mittlerweile). Da ich nicht mehr selbst rippe und wegen diverser Abos auch wenig kaufe, kommt eher selten was hinzu. Manchmal versorgt mich einer meiner früheren Vinyl-Kollegen mit neuen Dateien, passiert aber auch nicht so oft. So dass jeden Monat ein Backup fast schon ein bisschen übertrieben ist. Aber es ist mir halt wichtig. Und auf einer Cloud ist nichts von der Musik bisher.

Die anderen Sachen schon, meine diversen Geräte (Chromebooks, Macs, Ubuntu Notebook, auch ein altes mit Windows und die Handys) speichern ihre Sachen auf die genannten Cloud Dienste. Mein Debian Server, ein kleines Lenovokistchen, spiegelt die PCloud auf seiner eingebauten SSD und macht regelmäßig automatische Backups der SSD auf eine kleine 2,5er USB Platte.

Jetzt kommt die Tage ja noch die 22TB Toshiba Festplatte hinzu, die ich vorgestern geordert hatte. Die ersetzt dann die kleine 2,5er mit einer eigenen Partition und die 10TB Musikplatte mit einer anderen Partition. Die alten Platten gehen dann in ein Archiv außerhalb des Hauses, das hatte ich bisher nicht. Wenn das soweit installiert ist, werde ich wohl noch eine zweite 22TB Toshiba kaufen, um lokale Backups ziehen zu können.

Ich finde das klingt fast schon übertrieben sicher.
Ob ich in dem Konzept noch ein Asustor unterbringe (zurück zum Topic), muss man sehen.
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