Wisst, ihr, was ulkig ist?
Vor ca. 40 Jahren habe ich als junger Ingenieur bei Philips angefangen, damals haben die unter anderem auch noch Computer gebaut. Und passendes Zubehör, wie Drucker. Und eben auch Tastaturen. Mein erstes Projekt dort war der Einsatz von Montagerobotern in der Tastaturenfertigung. Damals hat man tatsächlich versucht, dem Boom der Low Cost Tastaturen aus Südostasien eine europäische Entwicklung entgegenzusetzen. Daher die Roboter, die Margen waren schon damals zum Verzweifeln.
Jedenfalls habe ich über die Tastaturen und ihren Aufbau verdammt viel gelernt, auch über Ergonomie und Design, und natürlich über die Montage und ihre Automatisierung. Leider hatte das Projekt aber - wie vieles bei Philips - keinen nachhaltigen Erfolg. Ich bin kurz vor der Werksschließung da weg, hatte aber meine ersten 5 Jahre Berufserfahrung im Konzern mit ziemlich steiler Karriere und ein Menge Kontakte im Bereich Robotik aufgebaut. In einen Konzern bin ich nach der Erfahrung mit Philips nie wieder, auch Tastaturen interessieren mich heute nur am Rande.
Ich bevorzuge heute eine gute Notebooktastatur und kann den Klapperdingern nicht viel abgewinnen. Mein Sohn dagegen steht total auf die mechanischen Varianten, die Auswahl von Switches und Knopfneigungen etc.
Es ist also anscheinend Lebenserfahrung, nichts genetisches
