Beresford Capella

Migel
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Beresford Capella

Beitrag von Migel » Do 5. Dez 2019, 16:56

Hallo,

hat jemand schonmal was von Beresford gehört?
Ich weiss nur das es ein Engländer ist und seine Geräte anscheinend auch nicht schlecht sind.

Das Gerät hier interessiert mich
http://www.homehifi.co.uk/S/7110.htm

Ist auch ein Vorverstärker.Und relativ unbekannt.Die Features finde ich gar nicht mal schlecht wo der hat.
Habe relativ wenig über den Capella finden können.
Wäre nett wenn ihn jemand kennt was dazu schreibt.

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ZeeeM
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Re: Beresford Capella

Beitrag von ZeeeM » Fr 6. Dez 2019, 07:28

Ich erinnere mich, das sie vor > 10 Jahren schon respektable Geräte zu einem fairen Preis am Start hatten. Zumindest sind das keine Newcomer mehr

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Migel » Fr 6. Dez 2019, 10:50

Ja die gibt es schon länger Ende der 2000 er Jahre etwa.(2007-2008)
Machen anscheinend auch nichts schlechtes.
Deren aktuellen Dac zbs sieht nicht mal schlecht aus skaliert hoch auf 32 bit bis zu über 300 khz Auch wenn dann wieder Voodoo Geschichten wieder raus gegraben werden :) .
Kommt mir aber bisschen vor wie eine Underground Firma die nicht unbedingt bekannt werden muss.
Auch die Englischen Foren sind recht verhalten.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Migel » Sa 7. Dez 2019, 12:19

Irgendwie konnte ich dem Gerät nicht wiederstehen.
Habe den Mittwoch abend bestellt dank Blackfriday konnte ich ihn statt 259€ für 227€ inklusive kostenlosen Versand aus Italien ergattern.
War auch irgendwie sponatan gewesen :D habe nach nichts gezieltes gesucht.

Freitag Vormittag war der schon da.
Nach paar Stunden in der wärmeren Umgebung weil er recht kalt war dank der Jahreszeit habe ich ihn mal angeschlossen gehabt.

Diese Zusatzfunktionen wo er hat Gain,Deep,höhen ect sind wirklich brauchbar.Es macht nicht riesen Sprünge aber es hilft so kleine unschöne Dinge bisschen weg zu glätten.
Aber funktioniert nicht mit jeder Musikrichtung habe ich den Eindruck, kann aber auch daran liegen das er noch nicht eingespielt ist.
Habe noch den kleinen Schiit Loki angeschlossen, auch da bin ich noch bisschen hin und her gerissen.Weil manchmal ist es brauchbar mal nicht.Hängt immer bisschen von der Musikrichtung ab.Da klingen gewisse Musikstücke weicher wenn ich den Bypass ausschalte am Loki.

Was ich so direkt gehört ab ist is wie er von Minute zu Minute immer besser spielt das ist relativ selten das man das bei einem Burn in Prozess hört.
Habe mir eine Playlist zusammengestellt wo ich immer wieder rein höre.

Von der Wiedergabe her bin ich auch noch hin und her gerissen.
Er spielt deutlich anderst als das was ich so gehört habe.
Vorallem auch mit einer Ruhe und Gelassenheit als wäre es nichts.
Und Ehrlich vorallem da ist irgendwie nichts wo überbetont wird. (gesoundet wird oft dafür verwendet als Begriff)
Ich habe da wo ich immer dachte da ist ein bass oder andere Akustik wo jetzt kommt knallt es gleich, plötzlich kommt was ganz anderes raus.Wo ich mich recht gewundert habe anfangs.Bei manchen Liedern wo ich von früher noch sehr gut kenne weiss ich das ist so.

Er ist auch von der Verkörperung recht natürlich.
Das habe ich wo gelesen das er genau so spielt wie es gedacht ist bei der Musik.
Von der Auflösung her merkt man klar den Unterschied da geht er nicht ganz so tief wie der Vali 2 zum Beispiel.
Der spuckt da noch mehr Details raus.
Aber ich gebe ihm noch die Zeit.Klar sind der technische Aufbau komplett anderst. Vorallem Röhrenverstärker bzw Hybrid.

Im moment kann und finde ich nichts schlechtes an dem Beresford.
Erlebe gerade die Musikwiedergabe von einer ganz anderen Seite.Von der guten seite aus gesehen.
Selbst der Denon Ah D7200 Kopfhörer zbs der als Basslastig gilt erlebe ich gerade anderst. Ruhiger, feinfühliger.
Und habe da recht Spass am hören.


Von der Verarbeitung her steht dem Gerät kaum was nahe.Alles ist wertig solide und gut verabredet.
Bis auf eines, die Rca Anschlüsse sind nicht ganz gerade wenn man auf den Radius der Anschlüsse schaut.
Da ist das weisse wo innen drin ist nicht ganz sauber und leicht unschön anzusehen.
Habe mal gelesen das man das ümlöten kann in bessere Rca anschlüsse die hochwertiger sein sollen.
Ich überlasse das mal lieber der Voodoo Abteilung :).
Und ist vielleicht ein meckern auf hohem Niveau meinerseits. :D

Habe aktuell auch nicht das Gefühl was falsches in die Hände genommen zu haben.Sondern eher das es vielleicht genau das ist wonach ich auch suchte.Ehrlich,natürlich, klar,offen,auch noch warm genug.
Mal sehen wie es in paar Wochen aussieht.
Der Hersteller gibt an das der Burn in eine Woche braucht.Ist zwar nicht ganz so Lustig für‘s erste aber wenn alles passt warum nicht.

War mal so mein erster Eindruck gewesen von dem Beresford Capella. ;)

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Re: Beresford Capella

Beitrag von RunWithOne » Sa 7. Dez 2019, 14:28

Die Specs lesen sich nicht schlecht. 4W maximale Ausgangsleistung sind auch nicht von schlechten Eltern. Halte uns bitte weiter auf dem Laufenden.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Control » Sa 7. Dez 2019, 14:50

Ja bitte, interessanter Verstärker.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Migel » Sa 7. Dez 2019, 20:11

Ja mache ich gerne für euch, :top: .
Wenn man bedenkt das der 10 Jahre auf den Buckel hat aus der technischen Seite aus gesehen ist es beachtlich das stimmt.
Sieht man wieder wie weit eigentlich der Fortschritt war.Was die Industrie verpennt hat oder nicht wollte.

Je mehr ich den höre desto mehr habe ich Freude irgendwie an dem.Wahrscheinlich durch das er neutral ist und eine saubere Wiedergabe her gibt.Kann es schwer beschreiben.
Was ich eigentlich entschieden habe ist das der Magni 3 wohl weichen wird.
Habe den seitdem Vali 2 nicht mehr angeschlossen.Und dann wird es auch bisschen viel mit preamps,da ich eh nur einen hören kann :mrgreen: .
Der Fostex ist auch noch da im Fall.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Migel » Di 10. Dez 2019, 10:47

Hallo,
Habe mal eine Frage weiss jemand zufällig was mit der Aussage die in der Anleitung gemeint ist?

10. Peak Detector LED
There are two Peak Detector LEDs behind the Volume Control knob that will light up when the input‐1 or input‐2 signal is reaching clipping level. Turn down the level of the signal coming into the CAPELLA inputs where that is practically possible if the Peak Detector LEDs are constantly ON.

Hier in Deutsch übersetzt:
10. Peak-Detektor-LED
Hinter dem Lautstärkeregler befinden sich zwei Peak Detector-LEDs, die aufleuchten, wenn das Eingangssignal 1 oder 2 den Begrenzungspegel erreicht. Verringern Sie den Signalpegel an den CAPELLA-Eingängen, wo dies praktisch möglich ist, wenn die Peak Detector-LEDs ständig leuchten.

Ich verstehe das nicht ganz wie man das Eingangssignal verringern kann.
Ich habe den folgendermaßen angeschlossen
Vom Cambridge Audio Dac via Rca zum Schiit loki,von dort aus via Rca zum Capella.
Geerdet habe ich das Gerät auch nicht.

Folgendes habe ich festgestellt.

Es leuchtet tatsächlich hinterm Lautstärkeregler vorallem wenn der Bypass des Loki‘s eingeschaltet ist.
Bei ausgeschaltetem Bypass auch aber nicht extrem.
Klanglich hört sich mit eingeschaltetem Bypass etwas besser an als ohne also Druckvoller.
Also auch hörbar.
Und gelegentlich habe ich leichte Passagen wo die meist im Hintergrund stattfinden die zu leichtem Übersprechen führen.
Ich habe das anfangs auf das Einspielen geschoben.Aber ich glaube das es wirklich am Peak liegt wenn der zu arg überschritten wird kommt es zum übersprechen.

Gestern habe ich zum ersten mal richtig mit Vollgas gehört,Loki war eingeschaltet im Bypass.Und klang an sich recht ordentlich.Habe nichts finden können was mich gestört hätte.
Auch wenn es geblinkt hat hinterm Lautstärkeregler.War alles Tip top.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Firschi » Di 10. Dez 2019, 12:45

Wenn der Eingangspegel ständig clippt, wird die Schaltung außerhalb des sinnvoll spezifizierten Rahmens betrieben. Das muss nicht heißen, dass etwas kaputt geht. Es ist aber damit zu rechnen, dass der Verstärkerschaltung kein vollständiger, sondern ein "abgeschnittener" Sinus zur Verfügung steht. Entsprechend sieht das Signal am Ausgang aus. Das muss eigentlich in der Qualität deutlich zu hören sein.

Übersteuern (Signalverarbeitung) @ Wikipedia

Das hier ist normalerweise ein deutlich hör- und messbarer Effekt und nicht im Bereich der Esoterik zuhause. Ein Kanalübersprechen findet deswegen nicht statt, das Signal klingt aber sicher deutlich verändert.
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Re: Beresford Capella

Beitrag von Migel » Di 10. Dez 2019, 13:04

Hallo,
danke für deine Antwort.
Dank des Links habe ich verstanden was du meinst.

Wenn also das durch den Loki verursacht wird hautsächlich,soll ich dann den weg lassen?
Ich habe das deutlich weniger bis kaum wenn er aus ist.
Es blinkt dann auch nichts hinterm Poti.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Firschi » Di 10. Dez 2019, 13:53

Wenn den Loki, der eine reine tone control ist (oder?), ohnehin auf Bypass schaltest, kannst du ihn auch weg lassen klar. Andernfalls hilft es sicher weiter, den Eingangspegel des Loki abzusenken. Das Teil macht wohl doch ein bisschen Gain im Bypass-Betrieb, wenn das Clipping damit stärker wird, wie du beschreibst.
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Re: Beresford Capella

Beitrag von RunWithOne » Di 10. Dez 2019, 16:15

Ich meine auch das der Loki Gain dazu gibt, je nach Einstellung der Regler. Ich muss heute Abend mal genau darauf achten. Beim Umschalten Bypass/EQ gibt es wohl keine (nennenswerten) LS-Unterschiede, wenn alle Regler auf Zero stehen. Schalte ich bei aktivierten Reglern (also außerhalb der Null-Rasterung) in den Bypass gibt es, je nach Einstellung, LS_Unterschiede. Die beiden äußerern Regler schaffen immerhin 12dB, die zwei in der Mitte noch 6dB. Wenn die voll aufgedreht sich muss das einen Unterschied geben.
Ich würde es mit und ohne Loki probieren. Kannst du im DAC den Ausgangspegel (Spannung) senken? Das würde auch helfen.

Und bitte keine weiteren virtuellen Flöhe in meinen Kopf schreiben. Ich bin gard echt zufrieden mit dem Loki. Macht dem Atom (hoffentlich) nix aus. Wenn ich der Tage einen kritischen Song erwische, werde ich auch mit und ohne Loki rein subjektiv testen.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Migel » Mi 11. Dez 2019, 01:49

Danke für eure Antworten. :top:

Also auch am Loki ist Spannungtechnisch gesehen alles fest.
Ich kann da nichts senken, es gibt auch kein Gain Schalter.

Die einzigen Schalter sind hinten der An/Aus.
Und Vorne der Bypass.
Der Bypass funktioniert folgendermaßen.
Ist der Schalter unten wird da nichts verstärkt wie es eingestellt ist an den Regler.
Das heisst die Musik kommt so wie es der Dac ausgibt, und schleift es nur durch zum Preamp.

Ist der Bypass Schalter oben kommt es so raus wie die Regler eingestellt sind.
Ich habe auch gar nicht übertrieben an den Reglern da habe ich maximal bei allem auf 13.00 - 13.30 Uhr Stellung.
Grad beim Denon Kopfhörer braucht es nicht mal soviel.Sind mehr die Höhen wo hinten raus etwas abfallen.Ist ja auch bekannt.
Beim Fostex würde es bisschen anderst aussehen.
Bei dem müsste man die Höhen zurück nehmen und im bisschen mehr Bass geben.

Bin grad bisschen ratlos.
Am Rca Kabel kann es ja nicht liegen oder?
Die habe ich erst ersetzt bekommen von Amazon.
Sind die Audioquest Golden Gate Kabel.

Müsste ich sonst am Loki so einstellen damit der clipping so gering wie möglich wäre?
Eventuell hilft es wenn ich den Spiess umdrehe in dem ich versuche die höhen zbs am Loki reduziere und am Capella erhöhe.
Das wäre möglich so flexible ist er eigentlich.

Beim Vali 2 hingegen habe ich keine Probleme gehabt.
Die zwei klingen am Ende doch unterschiedlich.Dazu später mehr.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Firschi » Mi 11. Dez 2019, 09:58

Migel hat geschrieben:
Mi 11. Dez 2019, 01:49
Der Bypass funktioniert folgendermaßen.
Ist der Schalter unten wird da nichts verstärkt wie es eingestellt ist an den Regler.
Das heisst die Musik kommt so wie es der Dac ausgibt, und schleift es nur durch zum Preamp.
Das steht im Widerspruch zu der Aussage, der Capella würde ohne eingeschleiften Loki weniger clippen. Im Bypass-Betrieb muss also Gain >1 im Spiel sein. Die einfachste Lösung ist es nach wie vor, den Eingangspegel zum Loki zu senken.

Migel hat geschrieben:
Mi 11. Dez 2019, 01:49
Eventuell hilft es wenn ich den Spiess umdrehe in dem ich versuche die höhen zbs am Loki reduziere und am Capella erhöhe.
Das wäre möglich so flexible ist er eigentlich.
Das würde eventuell helfen, was das Clipping angeht. Überlege dir aber bitte, was dabei passiert. Das ist meiner Meinung nach ziemlich Banane.
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Re: Beresford Capella

Beitrag von RunWithOne » Mi 11. Dez 2019, 18:05

Gestern habe ich keine Musik mehr gehört, war zu spät zu Hause. Ich habe bisher kein Clipping bemerkt. Eventuell liegt es am Capella? Kannst du den Ausgangspegel am DAC herabsetzen? Ich spiele beispielsweise am Line Out mit fixen 0,7V zu. Sieh doch bitte mal in den technischen Daten nach, welchen Eingangspegel der Capelle verträgt. Ich denke ich kann heute Abend mal kurz bezüglich der LS-Unterschiede testen.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Migel » Mi 11. Dez 2019, 19:01

Danke für euere Antworten.

Hier mal die Spec‘ s vom Capella
Specifications:

Type - Headphone Amplifier
Inputs - 1 x power supply (optional)
Inputs - 1 x 3.5mm audio
Inputs - 1 x RCA/PHONO Line level
Outputs - 1 x stereo RCA (variable) - 1 x 6.3mm stereo headphone socket
Power supply requirement - 12 to 15Volts DC
Headphone output impedance - 12 to 600 Ohms
Line out minimum impedance - 1 K Ohms
Line Out Voltage - 2Vrms max
Power Output - 4W max
Output Impedance - < 0.5 Ohms
Housing - Full metal galvanised body
Colour - Black fascia
Dimensions - 185mm W x 55mm H x 175mm D
Packed Weight - 1.6Kg

Hier die vom Cambridge
DIGITAL-ANALOG-WANDLER Wolfson WM8742 24-Bit DAC
FREQUENZGANG 20 Hz - 20 kHz (+/-0,1 dB)
KLIRRFAKTOR BEI 1 KHZ 0 DBFS <0,0025 % 24 Bit
KLIRRFAKTOR BEI 1 KHZ -10 DBFS <0,0025 % 24 Bit
KLIRRFAKTOR BEI 20 KHZ 0 DBFS <0,0025 %
RAUSCHABSTAND >-113 dBr
GESAMTER KORRELIERTER JITTER <130 pS
ÜBERSPRECHUNG BEI 1 KHZ < -130 dB
ÜBERSPRECHUNG BEI 20 KHZ < -112 dB
MAX. AUSGANGSSPANNUNG (UNSYMMETRISCH) 2,3 V QMW
DIGITALEINGANG, UNTERSTÜTZTE SIGNALTIEFEN 16-24 Bit
DIGITALEINGANG, UNTERSTÜTZTE ABTASTRATEN 32 kHz, 44,1 kHz, 48 kHz, 88,2 kHz, 96 kHz, 192 kHz
MAX. STROMVERBRAUCH 5 W
MASSE (B X H X T) 106 x 46 x 130 mm
GEWICHT 0,5 kg

Hier die vom Loki
Frequency Response: 20Hz-20Khz, -0.1db, 2Hz-850KHz, -3dB
Maximum Output: 10V RMS into 10K ohms
THD: Less than 0.002%, 20Hz-20KHz, at 2V RMS in/out, pots centered, active stage enabled, less than 0.01% at any potentiometer setting
IMD: Less than 0.002%, CCIF
SNR: Greater than 109db, unweighted, referenced to 1V RMS
Crosstalk: -80dB, 20Hz-20KHz
Output Impedance: 75 ohms
Input Impedance: 47K ohms
Bands: 20Hz, 400Hz, 2kHz, 8kHz
Adjustment: +/-12dB at 20Hz and 8kHz, +/-6dB at 400Hz and 2kHz
Topology: fully discrete, all-bipolar, symmetrical current-feedback design with no capacitors in the signal path and DC servo
Filtering: capacitor-gyrator for 20Hz, capacitor-inductor (LC) for all other bands
Power Supply: “Wall wart” style 8VA 16VAC transformer, regulated +/- 17V rails
Power Consumption: 4W

Ich habe heute nicht viel Zeit gehabt um was auszuprobieren.Letztendlich ist so das ich Kaum Spielraum habe.
Wenn dann nur an den Eingangspegel(darunter verstehe ich die Regler am Loki und die vom Capella)
Spannungs mässig habe ich nichts da wo ich das einstellen könnte.
Bräuchte ich dafür sonst was?
Gibt doch so Gerätschaft wo du die Spannung so einstellen kannst das die Permanent diese ausgibt.Das wäre aber weit her geholt und wahrscheinlich vom Thema verfehlt nehme ich an.

Nochmal kurz zum Loki.
Also Schiit gibt das ja selbst so weiter das wenn der Hebel unten ist nichts verstärkt wird sondern die Musik unberührt bleibt.
Ist der Schalter oben wird es „verstärkt „wenn man das so sehen möchte.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von RunWithOne » Mi 11. Dez 2019, 19:21

Migel hat geschrieben:
Mi 11. Dez 2019, 19:01
Hier die vom Cambridge
MAX. AUSGANGSSPANNUNG (UNSYMMETRISCH) 2,3 V QMW


Hier die vom Loki
Crosstalk: -80dB, 20Hz-20KHz
Am Cambridge steht max. Ausgangsspannung 2,3V. Kannst du dort eventuell am Gerät einen niedrigen Pegel einstellen?
Uih der Loki hat nur -80dB Crosstalk. Hört man das am Ende bei einem offenen KH? Ich bin gespannt. Aber lieber etwas Crosstalk als eine Aufnahme mit zu scharfen Höhen.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Migel » Mi 11. Dez 2019, 19:36

Leider nein, da gibts nichts zum einstellen ausser dieser Erdungsschalter hat es da nichts.
Theoretisch würde es mit einem anderen Netzteil gehen das zbs weniger Spannung abgibt oder?

Gute frage ob man das bei einem offenen Hörer hört, habe nur geschlossene.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von RunWithOne » Mi 11. Dez 2019, 19:58

Migel hat geschrieben:
Mi 11. Dez 2019, 19:36
Theoretisch würde es mit einem anderen Netzteil gehen das zbs weniger Spannung abgibt oder?
Gute Frage, ich meine nein. Ist die Eingangsspannung zu niedrig, wird der komplette DAC nicht mehr (richtig) arbeiten. Letztlich kommt es auf einen Versuch an. Etwas weniger Spannung, aber ausreichend Stromabgabe sollte das NT haben. Aber bevor du dir den DAC schrottest würde ich den Capelle zurück geben und weiter suchen. Ich melde mich noch mal nach meinem Hörversuch.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von RunWithOne » Mi 11. Dez 2019, 21:59

Ich habe gerade per Ohr getestet:
Alle Regler gerastet (Gain=0 ): keine LS-Unterschiede
Alle Regler links: deutlich leiser
Alle Regler rechts: deutlich lauter

Das Ergebnis war eigentlich so zu erwarten. Ich wollte im Wesentlichen nochmals die Bypass Geschichte prüfen. Damit solltest du mit Loki - Bypass und ohne Loki keine Unterschiede haben.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Firschi » Mi 11. Dez 2019, 23:01

Migel hat geschrieben:
Mi 11. Dez 2019, 19:36
Theoretisch würde es mit einem anderen Netzteil gehen das zbs weniger Spannung abgibt oder?
Nein, nichtmal theoretisch ;) Der Pegel des Signals ändert sich nicht mit der Versorgungsspannung.

RunWithOne hat geschrieben:
Mi 11. Dez 2019, 21:59
Das Ergebnis war eigentlich so zu erwarten. Ich wollte im Wesentlichen nochmals die Bypass Geschichte prüfen. Damit solltest du mit Loki - Bypass und ohne Loki keine Unterschiede haben.
Sehe ich auch so, Bypass ist eigentlich ein Begriff relativ klarer und eindeutiger Bedeutung ;) Entsprechend lautet auch der Auszug aus der Beschreibung des Loki:
Coupled with a 100% passive bypass setting, Loki offers the transparency and flexibility you need.


Edit: Nochmal zum Mitschreiben, bitte. Du hast einen Cambridge Audio DacMagic 100 per RCA-Kabel mit einem Schiit Loki verbunden, dessen Ausgang wiederum per RCA-Kabel mit einem Beresford Capella verbunden ist, richtig? Und in dieser Kombination zeigt dir der Capella Clipping an, sowohl wenn der Loki im Betrieb ist als auch wenn er auf Bypass steht, in letzterem Modus aber mehr?

[_] Ja
[_] Nein
[_] Vielleicht

;)
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Re: Beresford Capella

Beitrag von Migel » Mi 11. Dez 2019, 23:49

Ja genau.
Und das ist auch das was mich irgendwie irrtiert.
Ich habe vorhin nochmal kurz bisschen dran gespielt und alles zurück gesetzt und neu eingestellt und ich komm am Ende genau wieder auf die selbe Einstellung an den Potis.
Und komischerweise habe ich mal so richtig aufgedreht dann blinkte gross gar nichts mehr.
Das aber erst nachdem ich den Loki komplett abgeklemmt und wieder an geklemmt habe
Und als der Loki mal weg und mal so rein gehört habe blinkte es auch nur nicht ganz so extrem wie mit Loki.
Und in den letzten 5 min blinkte gar nichts mehr mit Loki alles drum und dran.

Ich weiss nicht ob man der Anzeige vertrauen schenken sollte.Letztendlich warnt Sie nur einen davor.
Das man noch rechtzeitig handelt bevor der Hörer hopps geht.

Was ich auch noch testen könnte wären mal andere Rca Kabel die ich noch da habe.Vielleicht haben die wo mir Amazon ersetzt haben auch ein flick ab.Obwohl das Audioquest Golden Gate nicht schlecht ist.Scheint es mir recht empfindlich zu sein.
Da die Stecker recht schwer raus gehen, gibt es gern einen Anbruch weil das Kabel zu Starr ist auch.
Ich hatte das zbs neulich der Linke Kanal war manchmal von rauschen befleckt und nicht gleichmäßig in der Lautstärke.
Wenn es das erneut wieder wäre oder komische Spannungen verursachen zbs dann würde ich es zurück geben und nach was neuem schauen.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von RunWithOne » Do 12. Dez 2019, 06:56

Das Kabel kann die Spannung nicht verstärken. Da müsste schon ein Induktionsvorgang stattfinden. Aber fein Equipment wird keine (Relativ)Bewegung haben.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Firschi » Do 12. Dez 2019, 07:21

Wenn es dein Gewissen beruhigt, kannst du natürlich der Vollständigkeit halber andere Kabel testen. Schadet jedenfalls nicht.

Woher stammen die Daten, die in den DacMagic gehen?

Hat der Capella vielleicht eine Gain-Vorwahl, mit der du experimentieren könntest?
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Re: Beresford Capella

Beitrag von Migel » Do 12. Dez 2019, 12:58

Hallo,

Die Daten kommen von der Amazon Produkt seite.
Ich habe mal am Netzteil geschaut da gehen 0,75 A durch.
Der Capella hat ein Gain Poti der variable ist.

Ich habe heute Morgen nochmal bisschen gespielt.
Und ich meine den Wurm gefunden zu haben.Habe am Loki einfach mal den nur den Bass zurück gedreht und das Blinken wurde weniger.
Wenn es dann blinkt dann nur kurz.
Und meine auch das es nochmal besser wurde in gesamten Bereichen.
Ich höre heute Mittag nochmal hin.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Firschi » Do 12. Dez 2019, 13:46

Das Netzteil-Thema kannst du abhaken, da ist nichts zu holen was deinen "Fehlerfall" angeht.

Es kann meiner Meinung nach nicht die (Dauer-) Lösung sein, den Bass zurückzudrehen. Wie reagiert das Gerät denn auf das Verstellen des Gain-Reglers?

Mit welchem Gerät spielst du denn die Daten auf den DacMagic?
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Re: Beresford Capella

Beitrag von Migel » Do 12. Dez 2019, 14:57

Servus,
Ja das Netztteil Thema habe ich auch abgehakt.War mir klar das es nicht mit dem zu tun hat.
Der Capella reagiert an sich gut auf den Gain.
Ich speisse das Signal via Pc zum Dac (Usb)

Ich habe jetzt gut eine Stunde lang nur Hip hop laufen lassen wo viel Bass dahinter ist und es ist jetzt komischerweise gut.
Statt den BAss zu erhöhen am Loki drehe ich am Lautstärkeregler höher logischerweise wenn es druckvoller sein soll.
Allles scheint sich jetzt normal an zu hören.Kein Übersprechen gar nichts mehr.
Eventuell hat das abklemmen des Loki´s auch bisschen was dazu beigetragen,warum auch immer.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von RunWithOne » Do 12. Dez 2019, 15:34

Migel hat geschrieben:
Do 12. Dez 2019, 12:58
...Habe am Loki einfach mal den nur den Bass zurück gedreht und das Blinken wurde weniger.
Wenn es dann blinkt dann nur kurz.
Und meine auch das es nochmal besser wurde in gesamten Bereichen.
Ich höre heute Mittag nochmal hin.
Aus der Nullstellung heraus zurück gedreht?

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Re: Beresford Capella

Beitrag von Migel » Do 12. Dez 2019, 17:25

Nee der war vorhin auf 13-14 Uhr Stellung ca.Jetzt bin ich ungefähr bei 5 min Stellung.

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Re: Beresford Capella

Beitrag von RunWithOne » Do 12. Dez 2019, 18:05

13 Uhr ist doch mit 5 min identisch.
Hast du mal ohne den Loki probiert?

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