Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

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Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von S0und » Di 12. Mär 2019, 22:14

Anm. d. Mod.: Dieser Thread wurde hier abgetrennt: Neues aus dem Hause Focal: Der Focal Clear

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Robodoc hat geschrieben:
Di 12. Mär 2019, 18:19
Welchen KHV hast du im Auge für den Clear?
Naja was heißt im Auge. Ich will ihn halt auch am PC nutzen, aber was ich so gelesen habe hat meine Asus Xonar D2X wohl 100 Ohm Ausgang. Spiele mit mehreren Gedanken: a) USB-Audiointerface wie Audient ID4 oder Focusrite Scarlett (um auch ein XLR-Mikro anschließen zu können), aber die geben auch <30 Ohm bzw. <10 Ohm an. Oder b) halt sowas wie ein USB-Dac mit Verstärker wie den Fiio K3. Der Clear sollte ja nicht schwer anzutreiben sein. USB-Audiointerface wäre mir ja am liebsten, aber <30 bzw. 10 Ohm (wie viel das letzendlich dann auch immer sind) sind halt schon viel und mehr als ca. 150€ wollte ich da jetzt auch nicht ausgeben - Clear tut schon erstmal weh im Geldbeutel :fpalm:

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von Firschi » Mi 13. Mär 2019, 08:28

Hier hat jemand einen etwas anderen Wert für die D2X gemessen: https://reference-audio-analyzer.pro/en ... us-d2x.php

Zu viel für einen Clear, würde ich sagen. Andererseits, wenn du ihn schon hast kannst du auch einfach einen Versuch wagen, passiert ja nichts.


Vor einigen Jahren hatte ich mal, sozusagen zum Einstieg, eine ASUS Xonar STX Soundkarte. Die hat etwas über 10 Ohm Ausgangsimpedanz an der 6.3mm Klinkenbuchse. Was habe ich dieses Teil geliebt. Ein herrlich vergoldeter Luxus :heulsuse: Verkauft und durch ODAC und Objective2 ersetzt, seinerzeit.

Wenn das hier zu einer Kaufberatung eskaliert, wäre es wohl sinnvoll, einen neuen Thread im Verstärker-Bereich zu eröffnen :top:

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Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von S0und » Mi 13. Mär 2019, 09:44

Ich suche eine Lösung, um den Focal Clear ohne Klangverbiegung am PC nutzen zu können, da die Ausgangsimpedanz meiner Soundkarte (Asus Xonar D2X) zu hoch ist. Es muss auf extern sein, da mein Netzteil und die Grafikkarte unter Last derzeit mit meiner Soundkarte interferieren.
Am liebsten wäre mir ein USB-Audiointerface, da ich mit dem Gedanken spiele zukünftig auch ein XLR Mikro anzuschließen. Allerdings könnte da auch die Ausgangsimpedanz am Kopfhörerausgang wieder zum Problem werden (Audient ID4 Angabe <30 Ohm und Focusrite Scarlett gibt für die Modellreihe immer 10 Ohm an).
Alternativ kam mir der Nachfolger des Fiio E10 der K3 (E10) in den Sinn als typischen USB-DAC+Amp. Die Lösung sollte daher auch relativ klein/mobil sein.
Ich habe von DACs und Verstärker aber so gut wie keine Ahnung, da ich an DAPs wie dem Fiio X7 mit IEMs nie einen nennenswerten Mehrwert ggü. teuren Smartphones mit <2 Ohm Ausgang - außer der feineren Lautstärkeeinstellung - bemerkt habe. Daher würde ich erstmal einen Preis von ca. 150€ ansetzen.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von S0und » Mi 13. Mär 2019, 09:45

Firschi hat geschrieben:
Mi 13. Mär 2019, 08:28
Wenn das hier zu einer Kaufberatung eskaliert, wäre es wohl sinnvoll, einen neuen Thread im Verstärker-Bereich zu eröffnen :top:
@Moderation Ihr könnt meinen Post gerne verschieben (ich habe mal was bei den Verstärkern aufgemacht) oder löschen. Ich hatte halt auf die Frage geantwortet.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von numbercube » Mi 13. Mär 2019, 09:59

Als Mikrofon USB-Interface den Focusrite Scarlett Solo und dann per Cinch<->Klinke an einen JDS CMOY BB. Der cmoy kann per 9V Batterie betrieben werden, ist also relativ portabel. Beides zusammen kostet um die 150€.

Wenn kein Mikofronanschluss benötigt wird: Schiit Fulla 2 für 130€.
1974 B&K Target Curve :top: :hbang:

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von Firschi » Mi 13. Mär 2019, 10:29

S0und hat geschrieben:
Mi 13. Mär 2019, 09:45
@Moderation Ihr könnt meinen Post gerne verschieben (ich habe mal was bei den Verstärkern aufgemacht)
Hiermit erledigt :top:

S0und hat geschrieben:
Mi 13. Mär 2019, 09:45
Ich hatte halt auf die Frage geantwortet.
Alles gut, kein Thema. So ist es in jedem Fall übersichtlicher :top:

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von RunWithOne » Mi 13. Mär 2019, 11:25

Einen billigen KHV am Clear :shokk: , das geht ja gar nicht.

Ich empfehle dir einen möglichst niederohmigen KHV. Alles andere ist für mich hörbar und verschleudert das Klangpotential des Clear. 10 Ohm sind mir bereits zu viel. Wobei es auch noch auf den Amp ankommt.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von Firschi » Mi 13. Mär 2019, 11:37

RunWithOne hat geschrieben:
Mi 13. Mär 2019, 11:25
Einen billigen KHV am Clear :shokk: , das geht ja gar nicht.

Geht schon https://www.prof-x.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=610 ;)

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von S0und » Mi 13. Mär 2019, 12:45

Einen billigen KHV am Clear :shokk:
Finde ich schon. Ich will ja nicht vorm PC sitzen und stundenlang dem Clear lauschen, sondern den Clear einfach auch am PC verwenden für Sachen wo meine Konzentration nicht zu 100% auf Klang liegt. Dann will ich zwar guten Klang, aber ob ich letzendlich 98, 99 oder 99,9% des Potential abrufe, ist mir dann doch relativ wurscht.
Wäre ein Audiointerface mit davorgeschaltenem IEMatch nicht auch theoretisch eine Option?
Danke für die Optionen bisher.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von RunWithOne » Mi 13. Mär 2019, 20:44

Firschi hat geschrieben:
Mi 13. Mär 2019, 11:37
RunWithOne hat geschrieben:
Mi 13. Mär 2019, 11:25
Einen billigen KHV am Clear :shokk: , das geht ja gar nicht.

Geht schon https://www.prof-x.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=610 ;)
Ist das NTS schon durch?

Ich habe ja unten im Fred erklärt wie ich es meine.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von Firschi » Mi 13. Mär 2019, 20:45

RunWithOne hat geschrieben:
Mi 13. Mär 2019, 20:44
Ist das NTS schon durch?
Schätze nicht :mad:

RunWithOne hat geschrieben:
Mi 13. Mär 2019, 20:44
Ich habe ja unten im Fred erklärt wie ich es meine.
Schon klar, alles gut :top:

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von RunWithOne » Mi 13. Mär 2019, 22:02

Im Ernst, interessiert mich wirklich wie du den Atom mit etwas Abstand siehst. Ist ein wirklich preiswerter KHV.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von S0und » Do 14. Mär 2019, 10:54

Was ist denn konkret der Vorteil eines reinen KHV wenn Lautstärke eh kein Thema ist, also ich den Hörer bspw. vom Handy mehr als laut genug betreiben kann? Ich dachte eigtl. ein höherwertiger DAC macht mehr Sinn, aber jetzt sind wir ja bei KHV gelandet :???:

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von Firschi » Do 14. Mär 2019, 11:35

Wir waren so frei und haben deinen Thread etwas gekapert :fpalm:


Du hast schon recht, wenn ein Betrieb am Smartphone schon jetzt mit ausreichend Reserve möglich ist, brauchst du im Wesentlichen gar nichts zu unternehmen. Ein KHV würde "nur" mehr Leistung bringen oder ggf. eine geringere Ausgangsimpedanz bieten, was beides von Vorteil ist, aber nicht notwendig sein muss. Es gibt viele Smartphone-Hörer-Kombinationen, die einwandfrei und hochqualitativ funktionieren.

Setzt du einen hochwertigen DAC ein, ist ein nachgeschalteter oder im selben Gehäuse untergebrachter KHV (im Sinne von Audiointerface oder Kombigerät) Pflicht. Direkt an einem DAC kann ein Kopfhörer nicht betrieben werden, das packen die hochohmigen Ausgänge einfach nicht.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von Firschi » Sa 16. Mär 2019, 18:44

Um auf deine Frage per PN einzugehen:

Ja, ich denke, ein ifi Nano iDSD Black Label erfüllt alle deine aktuellen Hifi-Wünsche. Liegt natürlich relativ deutlich oberhalb deines Budgets. Ob du eine mobile Lösung brauchst, kann ich dir nicht sagen. Brauchst du es nicht, würde ich versuchen auf Akkus in den Geräten zu verzichten.

Mir ist eben noch ein kleiner Exot eingefallen, der auch passen könnte: LH Labs Geek Out 1000 (Wobei ich nicht weiß, ob es diese Linie noch gibt und wie das aktuelle Modell heißt)

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von S0und » Sa 16. Mär 2019, 18:59

Ich habe jetzt beschlossen erstmal einen Amp zu holen in etwa der Preisklasse 150€, da ich den ja wohl erstmal an der Soundkarte bzw. an einem Interface betreiben kann und so ggf. nach und nach upgraden. Was könntet ihr den jenseits des genannten JDS Atom empfehlen?
Am Atom gefällt mir nicht die verhältnismäßig hohe Standby-Leistung/Temperatur - bin daher kein Fan irgendwo an der Steckdosenleiste ein Schalter zu suchen. Ansonsten fände ich etwas Kompaktes ca. die Größe eines DIN A5 Blatts oder kleiner wünschenswert und Batterie-Betrieb mag ich auch nicht so.
Wie findet ihr denn den bei Massdrop: https://www.massdrop.com/buy/massdrop-o2-amplifier
Ja, ich denke, ein ifi Nano iDSD Black Label erfüllt alle deine aktuellen Hifi-Wünsche. Liegt natürlich relativ deutlich oberhalb deines Budgets.
Den gab es vorhin noch kurz als Blitzangebot für 190€ daher auch die PN ;) Der war bei headfonics - gemessen am Preis - ziemlich gut bewertet, weshalb ich das Budget da jetzt nicht als limitierenden Faktor sehe, sofern denn Preis/Leistung passen. Bevor ich eine "So-Naja-Lösung" für 150€ nehme, investier ich dann lieber noch etwas mehr (sofern wir jetzt nicht über das doppelte Budget gehen). Außerdem sagte mir der name ifi auch was als DAC/AMP Noob.
Diese mobile Option brauche ich nicht unbedingt, wäre jetzt aber kein Ausschlusskriterium.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von Firschi » Sa 16. Mär 2019, 19:06

Den Objective2 würde ich nicht mehr (als fertiges Gerät) kaufen, er verwendet ebenfalls einen Stecker-Trafo und liefert eine in quasi jeder Hinsicht schlechtere Leistung als der ATOM. Als DIY Kit wäre das natürlich wieder was anderes.

Ich habe, wenn ich ehrlich bin, noch nicht richtig verstanden, in welche Richtung du gehen möchtest. Du hast eine D2X, die mutmaßlich gewisse Schwächen im direkten Betrieb eines Kopfhörers aufweist. Insofern wäre ein zwischengeschalteter KHV vollkommen ausreichend. Mit einem (USB) DAC und einem KHV bzw. einem Audio-Interface bzw. einem DAC/KHV Kombigerät würdest du die Soundkarte komplett überflüssig machen.

Könntest du bitte nochmal klarstellen, wo hin die Reise gehen soll? Oder bin ich als Einziger abgehängt? :fpalm:

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von RunWithOne » Sa 16. Mär 2019, 20:07

Ich persönlich finde ja einen DAP (Digitaler Audio Player) immer noch eine sehr gute Wahl. Damit kannst du Musik hören und ihn am PC als DAC/KHV verwenden.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von Firschi » Sa 16. Mär 2019, 20:35

Ja, wenn das reibungslos funktioniert ist das eine gute Sache - Zwei in Eins sozusagen. Ein AK70 an einem Windows 10 Pro PC ist aber z.B. keine Kombination, die ich auf Dauer betreiben würde.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von RunWithOne » Sa 16. Mär 2019, 20:44

Ein preiswerter Shanling tut es doch auch. Wobei der AK70 auch schon hin und wieder preiswert zu haben ist.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von Firschi » Sa 16. Mär 2019, 20:53

Problem beim AK70 ist, dass er, als DAC/KHV an einem Win10 Rechner eingesetzt, etwas durcheinander gerät, wenn Musik in Foobar läuft und gleichzeitig Benachrichtigungen auftreten oder ein Youtube Video startet. Würde ich nicht machen.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von S0und » Sa 16. Mär 2019, 21:39

Firschi hat geschrieben:
Sa 16. Mär 2019, 19:06

Insofern wäre ein zwischengeschalteter KHV vollkommen ausreichend. Mit einem (USB) DAC und einem KHV bzw. einem Audio-Interface bzw. einem DAC/KHV Kombigerät würdest du die Soundkarte komplett überflüssig machen.

Könntest du bitte nochmal klarstellen, wo hin die Reise gehen soll? Oder bin ich als Einziger abgehängt? :fpalm:
Es ist derzeit einfach so, dass ich nach reichlich lesen komplett überfordert bin was sinnvoll ist und was nicht.
Pro/Kontra Liste hier:
Die eine Fraktion sagt, dass bei heutigen DACs kaum klangliche Mehrleistung zu erwarten ist. Aus technischer Sicht hielt ich das zunächst aber für sinnvoller, da feinere Abtastung theoretisch ja in besseren Klang resultieren sollte. Kann mir aber durchaus vorstellen, dass sich in der Hinsicht wirklich nicht mehr viel tut. Ein FiiO X7 und X3 fand ich im Vergleich zum iPhone X oder auch damals Galaxy S6 Edge nicht wirklich besser, allerdings habe ich da mit dem PP8 gehört. Hatte allerdings an einem teuren BT Adapter auch positive Erfahrungen gemacht. Daher weiß ich nicht was ich von den DACs halten soll. (Laut Aussage von einem Verkäufer würde z.B. ein Chord Mojo ein Riesenunterschied machen beim Hören. Da es damals im Geschäft um Kopfhörer ging, sehe ich da jetzt keine Verkaufsabsicht, um mich zu beeinflussen). Reiner DAC wird daher mal an hinterste Stelle gepackt.
Bei den Verstärkern ist es aus meinem technischen Verständnis davon ja so, dass diese das Signal nur verstärken. Laut den ganzen Jüngern im Netz spielt wohl aber die Leistungsbereitstellung eine größere Rolle. Sprich ein Kopfhörer an dem xx mW anliegen klingt anders, als wenn xy mW (mit xy > xx) anliegen. Den Ansatz habe ich praktisch noch nicht getestet.
Gegenargument dafür wäre meiner Ansicht nach aber der ifi iEMatch/Earbuddy:
Turn up the digital volume to restore lost resolution and improve sound quality.
Normal listening levels usually result in a loss of 2-Bits of resolution but increasing the digital volume and using the Ear Buddy to attenuate the volume level, brings these Bits back.
Falls sich digitales Volumen wie analoges Volumen verhält, würde ich nämlich daraus schließen, dass ein Amp der nahe am Limit läuft eine höhere Auflösung hergibt.

Und das habe ich vor:
Also die Soundkarte soll auch auf lange Sicht gesehen aus dem System fliegen, insofern schon richtig verstanden.
Ein Audiointerface/Mischpult soll auf jedenfall kommen (für Aufnahmen möglicherweise auch Streams - auch Zwecks Live Monitoring), um ein Mikro mit XLR Stecker zu verwenden. Nur die Ausgänge sind alle kacke, so dass ich da sowieso was dazwischenschalten muss -> KHV oder ifi iEMatch als Option(DAC+KHV?? Ist es auch bei Kombigeräten mit DAC+Amp möglich diese an ein Interface zu hängen und den DAC des Interfaces zu umgehen?)
Daher war nach den Recherchen der Gedanke erstmal einen KHV zu holen damit ich den vorerst an die Soundkarte hänge und trotzdem ca. 0 Ohm Ausgang habe für den Clear mit dem Ziel einer sofortigen Lösung.
Wenn es der Geldbeutel hergibt, soll dann das Audiointerface inkl. neues Mikro kommen, um die Soundkarte zu ersetzen, an dem dann der KHV angeschlossen wird.
Und im letzten Schritt, sofern es denn erforderlich ist bzw. ich einen Unterschied höre noch einen seperaten DAC zum reinen Musikhören, da die in den Interfaces nur okay sein sollen.

So das war jetzt sehr ausführlich inkl. meiner Gedankengänge :goodnite:
Zuletzt geändert von S0und am Sa 16. Mär 2019, 21:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von Jeo » Sa 16. Mär 2019, 21:43

Solange du nicht zwingend einen Mikro brauchst, würde ich sagen, dass am Atom kein Weg vorbei führt.
Günstig, kraftvoll und klanglich spitze.
Ich hatte früher auch ein paar DAP´s. Leistungsmäßig können die aber in den unteren und mittleren Preisregionen nicht annähernd soviel Leistung aufbringen wie ein Desktop AMP, und das war ja eigentlich einer der Kaufgründe wenn ich das richtig verstehe.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von j!more » So 17. Mär 2019, 16:05

S0und hat geschrieben:
Sa 16. Mär 2019, 21:39
Gegenargument dafür wäre meiner Ansicht nach aber der ifi iEMatch/Earbuddy:
Turn up the digital volume to restore lost resolution and improve sound quality.
Normal listening levels usually result in a loss of 2-Bits of resolution but increasing the digital volume and using the Ear Buddy to attenuate the volume level, brings these Bits back.
Falls sich digitales Volumen wie analoges Volumen verhält, würde ich nämlich daraus schließen, dass ein Amp der nahe am Limit läuft eine höhere Auflösung hergibt.
Eine digitale Lautstärkeregelung arbeitet grundlegend anders als eine analoge. Und was versprichst Du Dir von den ifi-Teilen?

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von Firschi » So 17. Mär 2019, 16:27

j!more hat geschrieben:
So 17. Mär 2019, 16:05
Eine digitale Lautstärkeregelung arbeitet grundlegend anders als eine analoge.
Das hängt von der technischen Umsetzung ab. Für die Ausgänge von DACs gilt das gemeinhin, kann man wohl sagen. Wird der Pegel zur Regulierung der Lautstärke durch die Verringerung der ausgegebenden Bits erreicht, kostet das Auflösung. Ein digitales Poti arbeitet aber beispielsweise wie ein analoges Rastpoti, ohne die Auflösung zu beeinflussen, dafür mit nahezu perfektem Gleichlauf auf beliebig vielen Kanälen.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von S0und » So 17. Mär 2019, 17:00

j!more hat geschrieben:
So 17. Mär 2019, 16:05
Und was versprichst Du Dir von den ifi-Teilen?
Davon verspreche ich mir erstmal nix. Das wären nur auch Optionen um einen Ausgang <1 Ohm zu bekommen bzw. <2,5 Ohm.
Also ein Ausgang mit <3 Ohm Impedanz streb ich schon an und durch DAC + Amp habe ich natürlich die Hoffnung noch etwas feineren Klang aus dem Kopfhörer zu kitzeln wie nur über die Soundkarte.
Wie bereits geschrieben liest sich das alles im Netz fast schlimmer wie religiöse Glaubensansätze...
Hier im Forum kam ja auch "Entsetzen" auf den Clear an einem billigen Amp betreiben zu wollen, wobei der Clear jetzt nicht schwer anzutreiben ist.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von j!more » So 17. Mär 2019, 17:49

Dann hätte ifi ja den Stein der Weisen entdeckt. Ich wüsste jetzt nicht, wie man den Innenwiderstand eines Verstärkers durch externe Beschaltung verringern könnte. Halte ich für unseriös, bin natürlich auch lernfähig.

Was den Clear und Solala-Amps angeht: Kann man machen, aber warum sollte man, wenn ein wirklich sehr guter Verstärker für weniger als 200 Euro zu haben ist? Und warum sollte man das Hörvergnügen durch einen mittelmäßigen DAC schmälern? Auch da gibt's sehr ordentliche Qualität für überschaubares Geld. Muss am Ende natürlich jeder für sich entscheiden.

Für unterwegs könnte sowas wie der Dragonfly von Audioquest interessant sein. Kostet auch nicht die Welt.

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von j!more » So 17. Mär 2019, 17:59

Firschi hat geschrieben:
So 17. Mär 2019, 16:27
Ein digitales Poti arbeitet aber beispielsweise wie ein analoges Rastpoti, ohne die Auflösung zu beeinflussen, dafür mit nahezu perfektem Gleichlauf auf beliebig vielen Kanälen.
Ein digitales Poti war wohl nicht gemeint. Das ist ja nichts anderes als ein aus Festwiderständen aufgebautes "analoges" Poti, das über Halbleiterschalter digital angesteuert wird (statt mit einer Batterie von Relais, wie man das früher gemacht hat). Hatte das mal in einem Emotiva Stealth DC1, feine Sache.

Andererseits gibt es auch ausschließlich in der digitalen Domäne arbeitende Lösungen, die unter praktischen Gesichtspunkten verlustfrei arbeiten, etwa die von RME. Wie das funktioniert, kann man in der Bedienungsanleitung der RME-Teile nachlesen, zusammen mit einer ausführlichen Würdigung der Vor- und Nachteile.


Anm. d. Mod.: Doppelpost entfernt und Zitat korrigiert

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von S0und » So 17. Mär 2019, 18:29

j!more hat geschrieben:
So 17. Mär 2019, 17:49
Was den Clear und Solala-Amps angeht: Kann man machen, aber warum sollte man, wenn ein wirklich sehr guter Verstärker für weniger als 200 Euro zu haben ist? Und warum sollte man das Hörvergnügen durch einen mittelmäßigen DAC schmälern? Auch da gibt's sehr ordentliche Qualität für überschaubares Geld.
Nenn doch mal bitte ein Paar, darum geht es ja hier, da ich davon keine Ahnung habe und die "Marken" auch nicht kenne.
Der JDS Atom als Amp okay. Alternativen?
Und von welchen DACs sprichst du? Khadas Tone von dem im Forum auch die Rede ist?

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Re: Beratung: Günstige USB-DAC/Audiointerface

Beitrag von j!more » Mo 18. Mär 2019, 09:11

Den Atom und den OL DAC, oder alternativ den Topping dx3 pro.

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