[Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von cucera » Do 11. Mär 2021, 15:35

Sehe ich ähnlich wie Otium wenn kein 007 vorhanden nur geringer Vorteil zum 313. Zur info, ich hatte die schon für 550-700€ auf Kleinanzeigen gesehen. Wenn der Preis so gut ist und man den Weiterverkauf des 313 berücksichtigt ... dann würde ich sagen lohnt sich.
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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Do 11. Mär 2021, 15:40

poe05 hat geschrieben:
Do 11. Mär 2021, 15:23
kds315 hat geschrieben:
Do 11. Mär 2021, 12:20
Die momentan von Herrn Rauenbühler gebaute Version ist V9; leider kein
Schaltplan davon zu finden, nur von V4.5
Du könntest ja mal bei Herrn Rauenbühler nachfragen, ob er noch einen hat und was er seitdem geändert hat.
Wollte ich, finde nur keine Telefonnummer. Bleibt nur email halt...

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Do 11. Mär 2021, 15:41

cucera hat geschrieben:
Do 11. Mär 2021, 15:35
Sehe ich ähnlich wie Otium wenn kein 007 vorhanden nur geringer Vorteil zum 313. Zur info, ich hatte die schon für 550-700€ auf Kleinanzeigen gesehen. Wenn der Preis so gut ist und man den Weiterverkauf des 313 berücksichtigt ... dann würde ich sagen lohnt sich.
Nun das war eigentlich genau meine Überlegung auch :grins:

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von cucera » Do 11. Mär 2021, 15:58

Auf jeden Fall würde ich heute einen solchen Verstärker nur denen empfehlen, die mindestens etwas löten können (oder lassen). Es Fehlen leider bei den Amps die 5KΩ Sicherheiswiderstände, die Stax seit den 90ern verwendet und auch Firschie immer den alten T1 hinzufügt.
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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Do 11. Mär 2021, 16:31

Klar, aber ich habe noch meine Weller-Lötstation und wie Schrumpfschlauch funktioniert weiss ich auch gerade noch 😁

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Sa 13. Mär 2021, 10:45

Also das Teil ist der SIRIUS V4.5 nach den Schaltplänen von Herrn Rauenbühler gebaut.
Welches Netzteil das ist kann ich nur vermuten, es hat zwar die Schaltpläne, leider
nur im Binärformat (.sch .brd .erc .pro files alle da, aber binär) die ich nicht gelesen
bekomme. Ist entweder OrCAD oder CadSoft EAGLE, mit Altium Viewer kriege ich das
nicht geöffnet. Wenigstens aber konnte ich das Layout der Schaltung geöffnet bekommen,
und das ist 1:1 identisch mit der V4.5 auf der High-Amp site. MIt den fehlenden Sicherheits-
Widerständen :GRINS:

Ich zeige mal das Innenleben - Kommentare der HW-Spezialisten dazu? Baujahr 2009

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von cucera » Sa 13. Mär 2021, 18:49

Ich bin kein Spritzer oder Kevin Gilmore, der auf so ne Platine schaut und gleich die Schaltung sieht😉

Aber wirkt doch recht sauber aufgebaut zB Leistundgswiderstände mit Abstand zur Platine). Ungewöhnlich ist das Flachkabel vom Trafo, aber wenn dieses die Spannungen verträgt nichts dagegen einzuwenden.

Und klanglich alles OK?
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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von Staxi2017 » Sa 13. Mär 2021, 19:12

Hat er zum fehlenden Wiederstand einmal Stellung genommen?

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Sa 13. Mär 2021, 21:01

cucera hat geschrieben:
Sa 13. Mär 2021, 18:49
Ich bin kein Spritzer oder Kevin Gilmore, der auf so ne Platine schaut und gleich die Schaltung sieht😉

Aber wirkt doch recht sauber aufgebaut zB Leistundgswiderstände mit Abstand zur Platine). Ungewöhnlich ist das Flachkabel vom Trafo, aber wenn dieses die Spannungen verträgt nichts dagegen einzuwenden.

Und klanglich alles OK?
Dachte ich auch so, von einem Elektroniker gebaut sagte man mir, sieht auch danach aus.

Klanglich weiss ich das nächste Woche, da sollte der ankommen!
Staxi2017 hat geschrieben:
Sa 13. Mär 2021, 19:12
Hat er zum fehlenden Wiederstand einmal Stellung genommen?
Ich hab ihn nicht gefragt dazu, ev hat Dominik das...? Mir reicht es zu wissen was und wie dann kann ich das selber machen.

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von cucera » So 14. Mär 2021, 09:14

Ja von der Optik hat das wirklich ein Elektroniker gebaut.

Würde einfach die Widerstände entweder in die Leitung einbauen (mit Schrumpfschlauch) oder besser eine Mini-Lochplatine dazwischenschalten. Direkt an der Buchse ist find ich zu fummelig.
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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von Firschi » So 14. Mär 2021, 12:15

Ich hatte mich mit dem Thema bisher nicht befasst und auch keinen diesbezüglichen Kontakt mit Andreas gehabt. Am einfachsten ist es meiner Meinung nach, die Signalleitung vom Board zu löten und direkt dort den entsprechenden Widerstand zu platzieren.

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » So 14. Mär 2021, 13:09

Firschi hat geschrieben:
So 14. Mär 2021, 12:15
Ich hatte mich mit dem Thema bisher nicht befasst und auch keinen diesbezüglichen Kontakt mit Andreas gehabt. Am einfachsten ist es meiner Meinung nach, die Signalleitung vom Board zu löten und direkt dort den entsprechenden Widerstand zu platzieren.
:top: :top:

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Mi 17. Mär 2021, 17:57

cucera hat geschrieben:
Do 11. Mär 2021, 15:58
Auf jeden Fall würde ich heute einen solchen Verstärker nur denen empfehlen, die mindestens etwas löten können (oder lassen). Es Fehlen leider bei den Amps die 5KΩ Sicherheiswiderstände, die Stax seit den 90ern verwendet und auch Firschie immer den alten T1 hinzufügt.
Habe mit Herrn Rauenbühler etwas konferiert, das hatte er u.a. zu sagen zum Thema Sicherheitswiderstände:
"An den Ausgängen sind 100 Ohm Widerstände um die Schwingneigung der kapazitiven Last des Hörers zu unterdrücken. Bei +/-400V Betriebsspannung bieten 5k Widerstände keinen Schutz, dieser wird durch die elektronische Sicherung im Netzteil gewährleistet und ist wesentlich effektiver."

Verstehe ich zwar nicht wie das Netzteil einen Ableitstrom über einen Körper gegen Erde detektieren soll/kann - einen Kurzschluss sicherlich. Bei 5.1k von Domink/Firschi wären das ca 80mA bei 400Volt Gleichspannung (unter der Annahme dass der Körper sehr niederomig ist, was er aber NICHT ist, d.h. der Strom IST VIEL KLEINER), zwar nicht sofort tödlich vermutlich, aber sehr schmerzhaft weil dann Muskelkrämpfe auftreten (theoretisch ab 6mA bei Frauen, 9mA bei Männern, meist aber erst ab 16mA).

und zum Thema Klang:
"Wenn Sie besonderen Wert auf Klarheit legen wären der Alpha Centauri oder der Antares die bessere Wahl. Beide haben einen glasklaren Sound und liegen diesbezüglich vor den Transistorverstärkern. Der Sirius braucht ca. 30 Min. Aufwärmzeit bis er optimal klingt, kommt aber was Klarheit angeht nicht ganz an die Röhren ran, punktet aber mit einem etwas kräftigerem Bass."

Hmm, macht mich nachdenklich, da ich den T1m4 von Dominik/Firschi ja habe; würde die gerne mal nebeneinander stehen haben und im Vergleich hören. Höre zwar ab und an mal gerne auch Rockmusik, aber eben eher moderneren Jazz, dann Klassik und bischen R&B, so brauche ich eigentlich keinen massiven Bass, sollte also mal den Antares und Alpha Centauri mal anhören. Über den Antares hat ja jemand hier und gepostet, der Alpha Centauri jedoch scheint recht selten zu sein.

Na Ja der ältere Sirius kommt morgen an, werde ich gut warmlaufen lassen und dann mal im Vergleich hören.. ;)
Zuletzt geändert von kds315 am Do 18. Mär 2021, 00:41, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von Firschi » Mi 17. Mär 2021, 23:22

Bezieht man sich ausschließlich auf die Berührungssicherheit, ja.


In so einen Alpha Centauri würde ich auch mal reinhören, ich mag diese Art Konzepte im Allgemeinen. KGST ebenfalls, dort sogar mit CCS auf dem selben Board.

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Do 18. Mär 2021, 00:21

Firschi hat geschrieben:
Mi 17. Mär 2021, 23:22
Bezieht man sich ausschließlich auf die Berührungssicherheit, ja.


In so einen Alpha Centauri würde ich auch mal reinhören, ich mag diese Art Konzepte im Allgemeinen. KGST ebenfalls, dort sogar mit CCS auf dem selben Board.
Eigentlich verwunderlich dass Herr Rauenbühler dort jeweils drei Hochlast-Anodenwiderstände einsetzt und keine Konstantstromquelle (CCS), der KGST ist ja bekannt und Kevin Gilmore's Schaltung ist veröffentlicht...leider kostet der KGST dann eben auch $3.000, der Alpha Centauri deutlich weniger ;)

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Do 18. Mär 2021, 17:54

So, der SIRIUS ist hier, hat sich akklimatisiert und hat sich thermisch paar Stunden einschwingen dürfen. Wird gut warm rechts wo die Leistungstransistoren sitzen, gemessene 51,7C an der Deckeloberseite. Links ist grade mal handwarm. Der reagiert recht empfindlich auf unsaubere Spannung mit Störgeräuschen, aber nach Vorschaltung eines guten Netzfilters ist jetzt Stille. Gerade mal paar Sachen gehört und EAGLES "Hell Freezes Over - LIFE" hat mich erst mal geplättet - welch eine Bühne der SIRIUS aufzieht ist schon beeindruckend, sehr weit und auch tiefer, aber vor allem eine enorme Stereo-Breite, wir wenn man so gefühlt fünf Meter vor der Bühne mittig steht. Genau, nicht die Musik innen im Kopf sondern vorm Kopf (mit L700 Mk II). Die Staffelung der Instrumente und Stimmen ist Klasse, sehr klar und sauber kommt das rüber und recht druckvoll im Bass.

Hab mir dann mal den Spass gemacht und auf den danabenstehenden SRM-313 umgesteckt, der parallel hängt zum RCA-Stereosignal, Lautstärke auf gleich justiert - und war erstaunt wie sehr der Hörraum beim 313 auf einmal zusammengefallen ist im Vergleich. Wie wenn man vor einem weit offenen Scheunentor steht und jemand macht plötzlich beide Tore halb zu. Bei Rock kann der SIRIUS sehr ordentlich hinlangen mit sehr trockenem Bass und Drums - ich vermute mal, das wird eher (m)ein Lauthörer-System, der T1m4 eher für Jazz und Feineres. Nicht dass der SIRIUS grob ist, Stimmen und Instrumente erscheinen gut gezeichnet. Ich will mir mal Klassik und Jazz heute abend anhören, dann weiss ich mehr....und werde berichten.

Soweit mal die Daumen nach oben für den SIRIUS! ;)

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von cucera » Do 18. Mär 2021, 21:02

Danke für den schönen Bericht. Bin zu müde um genaue technische Auskunft über die Sicherheitswiderstände zu geben, nur soweit es geht dabei auch um den Schutz der Kopfhörer. Stax weiß schon warum sie das bei allen Verstärkern machen zusätzlich zur Sicherung im Netzteil (wie in jedem elektronischen Gerät).
Gruß Dan
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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Fr 19. Mär 2021, 08:43

Nun, ich werde erst mal nicht an dem SIRIUS herumwerkeln. So wie der momentan läuft ist der wirklich gut nutzbar. Und die zwei Widerstände einzulöten ist kein grosser Akt und schnell gemacht, wenn ich denn Lust habe drauf.

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Sa 20. Mär 2021, 14:43

Kleiner Vergleich SIRIUS - T1m4

Der T1m4 hat im Vergleich (Life-Konzert) eine etwas schmalere Bühne, etwas weniger Druck unten herum, scharfe schnelle Impulse klingen etwas "gerundeter" (angenehmer sogar). Der T1m4 ist etwas weniger laut: 12h Sirius, 13h T1m4 (mit decibelX gemessen und abgeglichen im Hörer). BEIDE fein für Stimmen - wobei ich gefühlt aber dem T1m4 den Vorzug geben würde.

Bei grossem Konzert hat der Sirius etwas die Nase vorne, gerade auch der grösseren Bühne geschuldet sowie dem stärkeren Bass (Orgelkonzert z.B), beim Jazz-Trio sicher der T1m4 (da klingt die Bühne etwas zu weit beim Sirius, der T1m4 macht das intimer, mehr Jazzkeller-Atmosphäre). Live Rock hat der SIRIUS die Nase etwas vorne, breitere Bühne, kristallklarer Sound für Gitarren; für Drums + Bass spielt der Sirius mit klar mehr Druck. Folk und Folkrock würde ich dem T1m4 den Vorzug geben, Stimmen und Instrumente klingen da einfach stimmiger und schöner.

Also alles in allem: nicht wirklich ein Grund sich einen SIRIUS zu leisten wenn man den T1m4 hat (ausser man macht so ein Schnäppchen...) oder andersherum, die CCS+ECC99 Modifikation von Dominik/Firschi ist wirklich enorm gut - immer bezogen auf meinen Hörer L700 Mk II.

Chapeau Dominik!

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von Diego Dee » Sa 20. Mär 2021, 15:04

Nicht zu vergessen das geniale P/L Verhältnis von Dominiks Arbeit.
Ich spreche dabei ja "nur" vom T1m3, und es haut mich heute noch um für wie wenig Kohle (im Verhältnis)
ich hierbei 100% klanglichen Zugewinn bekommen habe.

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Sa 20. Mär 2021, 16:08

Diego Dee hat geschrieben:
Sa 20. Mär 2021, 15:04
Nicht zu vergessen das geniale P/L Verhältnis von Dominiks Arbeit.
Ich spreche dabei ja "nur" vom T1m3, und es haut mich heute noch um für wie wenig Kohle (im Verhältnis)
ich hierbei 100% klanglichen Zugewinn bekommen habe.
Tschhhhh, das darfst du doch nicht verraten!!! ;) ;) ;)

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von Firschi » So 21. Mär 2021, 02:02

Danke Männers :)


Interessanter Bericht bzgl. des Sirius, Klaus, den kenne ich tatsächlich bisher nicht aus eigener Erfahrung.

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von cucera » Mi 24. Mär 2021, 13:20

Wer mehr zu den fehlenden Sicherheitswiderständen wissen will, ab hier gehe ich mi Andreas Raubühler in Diskussion. Bin gespannt wo wir am Ende landen. Er hat Einige aus meiner Sicht und haltbare technische Behauptungen aufgestellt, und ich hab ihn nun gebeten das technisch zu begründen.

https://www.open-end-music.com/forum/au ... post595453
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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Mi 24. Mär 2021, 15:39

Nun, das mit dem Einfluss auf die Klangqualität kann ich nachvollziehen, sein Hinweis dass die elektronische Sicherung ab 15mA eingreift und abschaltet, ist sicher sinnvoll. Wobei 400V und 15mA schon heftig sind und es zu Muskelkrämpfen kommen kann bei längerer Einwirkdauer. Keine Ahnung wie schnell diese Abschaltung ist. Kein anderer Amp hat sowas übrigens soviel ich weiss; müsste mal die Schaltungen von Audiovalve, Malvalve und Paltauf sehen dazu...
Zuletzt geändert von kds315 am Mi 24. Mär 2021, 21:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von cucera » Mi 24. Mär 2021, 16:23

OK technisch zum Einfluß der Ausgangswiderstände auf die Klangqualität:

Die Stax Kopfhörer haben grob eine Kapazität von 100pF. Die Niedrigste Impedanz im hörbaren Spektrum liegt dann bei 20 KHz bei ca 80kΩ also Dämpfungsfakror 16. Je weiter die Frequenz fällt desto höher wird der Dämpfungsfaktor. Wo liegt da ein Kontrollproblem?

Und bevor jetzt die Diskussion anfängt ob man bei Verstärkern die sich gleich messen Unterschiede hört Sollte man bedenken dass der Rest der Schaltung komplett gleich bleibt und nur der Ausgangswiderstand verändert wird.

Oder denke ich zu sehr wie ein Ingenieur und zu wenig wie ein Musiker?

PS Warum hab ich von paar Wochen das Thema überhaupt öffentlich gemacht: ich hoffe dass alle zukünftigen Entwickler von elektrostatischen verstärken diese minimalen Sicherheitsmaßnahmen einhalten. Wie ich im open end geschrieben habe, haben die meisten Verstärker gar nicht genug Strom Lieferfähigkeit um dem Menschen wirklich gefährlich zu werden. Was allerdings wenn ein Transistor ein Kurzschluss hat und die Sicherung nicht schnell genug anspringt? Dann kommen wir locker auf mehrere 100 mA. Und da ich mich beruflich im Augenblick wieder mit Safety Konzepten beschäftige, ist mir dieses alte Problem wieder eingefallen.

Selbst wenn ich mich irre und man den Unterschied doch raushören könnte, ist das Risiko einfach zu groß. Aber wegen solchen Konstruktionen, und immer mehr Fehlern wo Stax Kopfhörer von Verstärkern andere Marken beschädigt worden sind, lehnte Hersteller inzwischen jegliche Garantieansprüche ab wenn solche Verstärker verwendet werden.
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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Mi 24. Mär 2021, 21:22

Nun, kein Thema, Sicherheit hat immer vorzugehen vor irgendwelchen klanglichen Vor- oder Nachteilen, zumindest meiner Meinung nach - da bin ich ganz bei dir!

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Do 25. Mär 2021, 10:49

Ich bekomme von Andreas Rauenbühler den aktuellsten SIRIUS zum Test (dann kann ich vergleichen mit dem älteren den ich habe), werde berichten hier...

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von cucera » Do 25. Mär 2021, 10:58

Da bin ich richtig gespannt ! Hab leider die neuen nie gehört.
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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von kds315 » Do 25. Mär 2021, 21:58

Ein Sirius V9 trifft bei mir ein in 1-2 Tagen, identische Elektronik wie der Bolide von Sören ;-)

Werde das aber sehr nüchtern angehen: ich habe da einen Grundsatz, ich zahle nur für etwas
was ich wirklich hören kann... :D

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Re: [Sammelthread] STAX Amps von Andreas Rauenbühler

Beitrag von Diego Dee » Fr 26. Mär 2021, 07:08

kds315 hat geschrieben:
Do 25. Mär 2021, 21:58
Werde das aber sehr nüchtern angehen......
Du wirst dir also einen ordentlichen Vorrat an stillem (lauwarmem) Wasser und basischem Kräutertee bereitstellen?
Keeps your mind free :sheep:

Viel Freude beim testen ;)

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