Little Dot Dac 1

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Dayolaf
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Little Dot Dac 1

Beitrag von Dayolaf » Fr 8. Okt 2021, 01:25

Hallo zusammen,

Wer auf der Suche nach einem Dac ohne großen Schnick Schnack ist kann ich hier weiter helfen.
Zweck wäre tendenziell als Einsteiger oder zweit Dac mit begerenztem Budget.
Oder auch einfach so ein Kauf.

Shenzenaudio bietet ihn noch an obwohl er älter ist.
Lieferzeit war knapp 14 Tage gewesen.

Für mich hat es sich angeboten weil ich noch einen Gutschein und Rewardpunkte zum einlösen hatte.
Statt 300€ waren es 225€ plus 60€ Einfuhrgebühr.
Er nimmt im Schlafzimmer seinen Platz ein aktuell mit dem Little Dot 1+.

Das war eines der ersten Little Dot Produkte damals gegen Ende 2010 gewesen aus Historischer Sicht gesehen.
Da kommen wir zum ersten Nachteil der aber verzeihbar ist.
Der Usb Port gibt maximal 16/48 aus, angezeigt werden jedoch 16/44.
Der Rest seiner Eingänge gibt maximal 24/192 aus.

Leider hat Little Dot NIE nachgebessert was bisschen schade ist das selbe gilt auch für den Rest ihrer Produkte.
2008-20010 war meine ich war gerade der kleine Usb hype gewesen.
Aber kein Grund zur Sorge auch wenn er nur 16/48 ausgibt es gibt noch Möglichkeiten.

Im Schlafzimmer wird er mit dem IPad mit dem Kamera Adapter dann zum Usb Port des Dac‘s angeschlossen.
Dort kommt wieder bisschen genau die Ausgabe zum tragen die auch das Ipad und den Rest wie Smartphones ausgeben können.

Den Dac kann man in der Ausgabe einstellen 16/18/24 Bit außer beim Usb Port der ist fix.
Über Coax geht das zum beispiel und dann die Abstatrate 44/96/192.
Mit der Inputtaste muss dann jeweils bestätigt werden und dann navigiert man weiter.
Zusätzlich hat er noch zwei Filter im Gepäck,Slow/Sharp.

Mehr gibt es nicht der ist also überwiegend anschliessen einstellen fertig.

Klanglicher Aspekt es ist noch der Wolfson chip verbaut.Und vom Gesamteindruck ist der Dac kaum schlechter als das was der Markt anbietet aktuell.
Ich finde ihn kaum schlechter als mein Questyle cma400i der im Büro steht.
Die Unterschiede sind relativ subtil.Ich finde ihn etwas Lebendiger und frischer im auftreten.
Gegenüber dem Cambridge Audio Dacmagic100 den ich in den anfängen hatte wo sich auch den selben Chip teilt ist der Little Dot überlegen.
Ich finde die Implementierung dort deutlich besser und gelungen.
Auch in Kombination mit dem Feliks Euforia Verstärker strotzt er gar nicht mal schlecht.Auch da konnte ich etwas mehr Lebendigkeit und frische raus hören.
Mir hat er etwas besser gefallen als der Questyle der zuvor angeschlossen war.
Er ist definitiv sehr auf der musikalischen Seite und geht auch recht tief runter und verschleiert gar nichts.
Er ist expolsiv wennn er sein muss,er spielt Romatik wenn es muss überwiegend authentisch.

Er ist definitiv sein Geld wert.Auch heute noch wenn man was sucht als Einsteiger und noch etwas Analog veranlangt ist macht man nichts falsch.
Er ist auch richtig wenn man auf Dsd,Mqa,3D sound verzichten kann.
Und wird sicher auch die eine oder andere Stereoanlage im Haus auffrischen.

Angebracht der Zeit als der damals auf den Markt kam,braucht er sich nicht zu verstecken auch nach mehr als 10 Jahren nicht.

Zur Möglichkeit das gute Stück mit ein Tablet/Smartphone über Coax zu gehen.
Es gibt noch den Singxer F1 der einen besseren Usb Port hat und seine Energie aus dem Akku nimmt.
Mit dem wäre es möglich dann auch über Coax zu gehen für höhere Sampelrate anzuhören.Weil der Ausgang dann über Coax geht.
Mir reicht im Moment das Format 16/48 mit dem Ipad.Mit Android Geräte könnte es aber noch interessant werden.
Dank dem Usb Audioplayer der in der Pro Version auch Tidal unterstützt wie ich gesehen habe.

Für Apple Nutzer kann ich nur eines empfehlen den Musik Eq zu nutzen.In den Einstellungen die App Musik suchen und dann Eq preset und dort Loudness auswählen.
Die Presets werden dann immer fix ausgegeben selbst mit Tidal.
Mit der Loudness funktion erhält man eine etwas Bassbetontere Bühne die oft allgemein zum tragen kommt.

Staxi2017
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Re: Little Dot Dac 1

Beitrag von Staxi2017 » Fr 8. Okt 2021, 06:07

Gibts bei Apple EQ wo einen Hinweis was genau Tief, Gesang, Jazz, ... ist.
Hätte eigentlich Schieber erwartet.

Dayolaf
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Re: Little Dot Dac 1

Beitrag von Dayolaf » Fr 8. Okt 2021, 16:04

Nein leider nicht,ich habe nichts gefunden darüber.
Beim durchprobieren hört man dann bisschen subtile Unterschiede raus,mehr aber nicht.
Loudness war für mich tendenziell immer die bessere Wahl egal welches Musikgenere abgespielt wurde,fand ich die Dicke des Basses sehr oft immer on Top.
Aber jeder hat seine Vorlieben diesbezüglich am Ende.

Staxi2017
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Re: Little Dot Dac 1

Beitrag von Staxi2017 » Fr 8. Okt 2021, 18:39

Ist Loudness "Lautstärke anpassen"ß
Komische Übersetzung

Dayolaf
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Re: Little Dot Dac 1

Beitrag von Dayolaf » Fr 8. Okt 2021, 21:20

Hier mal definiert laut Wikipedia,😊.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lautheit

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Re: Little Dot Dac 1

Beitrag von Firschi » Fr 8. Okt 2021, 21:34

"Loudness" bezeichnet in der Audiowelt vor allem das Anheben von Bass- und Hochtonbereich in Form der altbekannten Badewanne.

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Re: Little Dot Dac 1

Beitrag von RunWithOne » Fr 8. Okt 2021, 22:22

Ist fürs leise Hören gedacht und da macht es meiner Meinung nach auch Sinn.

Staxi2017
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Re: Little Dot Dac 1

Beitrag von Staxi2017 » Sa 9. Okt 2021, 06:55

Ich kenne sehr wohl den Begriff Loudness und seine Funktion seit Jahrzehnten.
Aber die Bezeichnung von Apple war mit fremd.
Warum die einfach nicht Loudness schreiben, wenn es sich um die Funktion handeln soll, ist wohl ein weiteres Patent der genialen Firma.

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