STAX Bi-Amping

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kds315
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STAX Bi-Amping

Beitrag von kds315 » Fr 9. Apr 2021, 12:20

Hat das jemand hier mal ausprobiert? Wurde irgendwo mal von einen Enthusiasten aus Saabrücken (glaube ich) gepostet, der auch spezielle Stecker dazu anbietet...

Braucht ja "nur" diese Stecker, ein geopfertes STAX-Kabel (zB. das abnehmbare von L700) und noch einen T1m4 :D

Ich frage nicht nach Machbarkeit (easy), sonder nach Sinn - der ergibt sich mir noch nicht, eigentlich ja nur durch
die dann entkoppelten Bias-Spannungen... ODER?? :hä:

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cucera
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Re: STAX Bi-Amping

Beitrag von cucera » Fr 9. Apr 2021, 13:06

:kilroy: :wall:


Mir fehlen die Worte und es ist kein Enthusiast sondern ein Händler, der von ETechnik nichts versteht. Alle Stax amps sind von Prinzip dual mono Aufbauten.

Ûber die Bias Leitung “kiechen” noch nicht mal die Elektronen Zurück.
Gruß Dan
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Diego Dee
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Re: STAX Bi-Amping

Beitrag von Diego Dee » Fr 9. Apr 2021, 13:43

Nu jo, lässt sich jemand zu Bi Amping bequatschen kauft er 2 anstatt 1 Amp.
Bestimmt gibt es noch einen überteuerten Adapter dazu.

Im Ernst: man kann alles bis ins Endlose treiben, wird ja schon längst bei LS so gemacht.
Im Fall KHV/DAC könnte man 2 DAC (natürlich galvanisch getrennt, pro Kanal einen), ebenso 2 Vorstufen und 2 Endstufen hinstellen.......
Wer das Kleingeld hat soll es machen.

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Re: STAX Bi-Amping

Beitrag von RunWithOne » Fr 9. Apr 2021, 16:27

Diego Dee hat geschrieben:
Fr 9. Apr 2021, 13:43
Im Fall KHV/DAC könnte man 2 DAC (natürlich galvanisch getrennt, pro Kanal einen), ebenso 2 Vorstufen und 2 Endstufen hinstellen.......
Das hat man doch bei Dual Dacs mit symmetrischem Ausgang auch. Ein ESS9038PRO besitzt 8 Kanäle. Da hat man je Kanal einen Dual Dac an links und rechts.
:lol: Aber das Geld muss unter die Leute. :lol:

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kds315
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Re: STAX Bi-Amping

Beitrag von kds315 » Fr 9. Apr 2021, 18:20

OK, völliger Quatsch, denke ich auch, wollte nur mal so in die Runde hören, warum man auf so eine Indee kommen kann...

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cucera
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Re: STAX Bi-Amping

Beitrag von cucera » Fr 9. Apr 2021, 21:37

Diego Dee hat geschrieben:
Fr 9. Apr 2021, 13:43

Im Ernst: man kann alles bis ins Endlose treiben, wird ja schon längst bei LS so gemacht.
Im Fall KHV/DAC könnte man 2 DAC (natürlich galvanisch getrennt, pro Kanal einen), ebenso 2 Vorstufen und 2 Endstufen hinstellen.......
Wer das Kleingeld hat soll es machen.
Aber genau das sind Stax Verstärker nur in einem Gehäuse. Das Einzige was links und rechts gemeinsam haben ist die Bias, welche aber nichts mit dem Signal zu tun hat sonden nur die Vorspannung für die Folien liefert.

Aber manche wollen wohl getrennte Kernkraftwerke für die Spannung der linken und rechten Seite :fpalm:
Gruß Dan
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Re: STAX Bi-Amping

Beitrag von Diego Dee » Fr 9. Apr 2021, 23:27

Man denkt, es muss getrennt sein damit der Hintergrund noch schwärzer, das timbre noch definierter und die Mitten noch schneller sind.

Ich muss immer wieder an die kleine Satire denken die davon erzählt, daß ein HiFi Jünger sein ganzes Geld ausgegeben hatte
um die Anlage immer weiter zu perfektionieren.
Irgendwann war dieser Mensch auf einem Konzert und er war danach zutiefst enttäuscht denn er hatte "nur"
das Original gehört.... :heulsuse:

Sorry kds315 wenn wir dein Thread zutexten mit offtopic, bitte nicht persönlich nehmen ;)

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Re: STAX Bi-Amping

Beitrag von Dayolaf » Fr 9. Apr 2021, 23:48

Rein vom Prinzip her ist das schwachsinn.
Du verlängerst auch den Signalweg damit da geht irgendwo auch bisschen was verloren.
Wenn das intern passiert von Platine zu Platine,okay aber nicht so.
Schliesst man ein Dac/amp zusätzlich mit einem reinen Khv ist das auch noch okay.
Aber vom Dac zum Khv zu Khv ? Wenn das Preampsignal unberührt bleibt könnte es eventuell noch gehen.
Ich glaub es zwar nicht ganz.

Ich würde von so nonsense Experimenten die Finger davon lassen.
Das ist nicht ganz nah dran aber ähnlich.
Im Headfi Forum vermurksen Sie sich den Feliks Elise/Euforia mit selbst gebauten Sockelhalter damit Sie andere Röhren verwenden können.
Und berichten da von den tollen Soundergebnisse.Das kann zwar stimmen aber langfristig für die Röhren und das Gerät einfach schädlich.
Wenn da Spannungspitzen unnötig in die Höhe getrieben werden.
Zudem gibt man dann noch unsummen aus für Röhren die bald hin sind.Und der Euforia liegt bei 2000€ und wundern sich dann hinterher über Probleme.

Bewege dich lieber in die „Legale“ Tuningsebene wenn es sein muss aber nicht so was nichts ganzes ist wie auch halbes ist.
Man ärgert sich da nur rum mit sowas.
Tausch wegen mir eine Sicherung aus,besseres Kabel.Vielleicht kann Firschi noch was optimieren wo das Hand und Fuß hat.

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Re: STAX Bi-Amping

Beitrag von ZeeeM » Sa 10. Apr 2021, 07:53

Die Polspannung hat sogar noch einen Hochohmigen Quellwiderstand. Das sind ein paar Megaohm. Die Ladung kriecht quasi auf die Membran und es muss nur die Konstanz gewährleistet sein. Manche habe Angst, das die R/L auf dem Hörer nicht gleichmässig landet. Etwaige denkbare Kanalungleichheiten wird man aber eher im Amp selber oder in den Treibern finden.

Witzig finde ich, das man sich um Kanalungleichheiten den Kopf macht, dann aber Crossfeed nutzt und mit Schallplatte hört. :D

Da gehört einiges in den Bereich, wenn das Hobby einen paranoid macht.

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Re: STAX Bi-Amping

Beitrag von Firschi » Sa 10. Apr 2021, 18:55

Es gibt gute und solide Lösungen, einem Verstärker mit anderen Röhren auf die Sprünge zu helfen, ohne das Material zu überlasten.

Was diese spezielle Form des Bi-Ampings angeht ist das Meiste geschrieben, denke ich.

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Re: STAX Bi-Amping

Beitrag von kds315 » Sa 10. Apr 2021, 21:31

Du kannst den thread gerne zumachen Dominik. Das Thema ist durch meiner Meinung nach.

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Re: STAX Bi-Amping

Beitrag von Firschi » Sa 10. Apr 2021, 22:43

Kann ruhig offen bleiben, vielleicht biegt ja irgendwann jemand mit ganz neuen Ansichten und/oder Erkenntnissen um die Ecke.

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