Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Anleitungen zum Nachbau sind dringendst erwünscht. Wir können alle voneinander lernen.
Otium
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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Otium » So 20. Jan 2019, 22:05

Firschi denkt an die Spannung, wenn der Hörer nicht ganz wieder beinander ist.

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Diego Dee » So 20. Jan 2019, 22:44

Ach so.
Keine Sorge, da ich den Treiber komplett neu verklebt habe und auch die Organza/Schaumstoffeinlage mittels Schablone fertig hatte hab ich bei der rechten Seite die Trägerplatte soweit wieder korrekt ins Körbchen geschraubt (sind ja nur 4 Schräubchen).
Lediglich die Polster hab ich schnell provisorisch drangepappt um zu testen ob der Treiber überhaupt (noch) funktioniert.
Die linke Seite habe ich noch nicht bearbeitet, das folgt demnächst. ;)

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Firschi » Di 22. Jan 2019, 08:10

Otium hat geschrieben:
So 20. Jan 2019, 22:05
Firschi denkt an die Spannung, wenn der Hörer nicht ganz wieder beinander ist.
So ist es Stefan :top:

Diego Dee hat geschrieben:
So 20. Jan 2019, 22:44
Die linke Seite habe ich noch nicht bearbeitet, das folgt demnächst. ;)
Ich bin ja mal sehr gespannt wie die im Moment aussieht...
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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Diego Dee » Di 22. Jan 2019, 19:22

Metallplatte vom Glibberkleber befreit (im Moment 4 kleine Pads drauf um das Polster provisorisch zu befestigen).
Innen ist (noch) der mumifizierte, halb zerbröselte Schaumstoff.

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Firschi » Di 22. Jan 2019, 22:43

Ich meinte in erster Linie, ob die Staubschutzfolien intakt sind und die strukturelle Integrität des Treibers gewährleistet ist.
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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Firschi » Sa 16. Mär 2019, 18:48

Jetzt muss ich doch nochmal nachfragen: Was ist aus deinem Signature geworden, Dirk? Operation erfolgreich?
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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Diego Dee » So 17. Mär 2019, 09:27

Huch!
Den Signature hab ich immer noch halb gerichtet neben meinem L700 laufen.
Muss ich demnächst mal ran und fertig richten (große Lust hab ich derzeit nicht).

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Firschi » So 17. Mär 2019, 18:28

Diego Dee hat geschrieben:
So 17. Mär 2019, 09:27
Muss ich demnächst mal ran und fertig richten (große Lust hab ich derzeit nicht).
Kann ich verstehen, ganz soooo positiv verlief die bisherige Aktion ja nicht... viel Erfolg.
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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Diego Dee » Fr 14. Jun 2019, 14:42

Firschi hat geschrieben:
Sa 16. Mär 2019, 18:48
Jetzt muss ich doch nochmal nachfragen: Was ist aus deinem Signature geworden, Dirk? Operation erfolgreich?

Die letzten Tage hab ich den 2. Hörer aufgefrischt.
Nach der Aktion im Januar wollte ich mich erstens nicht so recht an die 2. Hälfte ranwagen und zweitens wollte ich längere Zeit probieren ob der Treiber durchhält.
Hat er bis jetzt ohne weitere Probleme.
Diese Woche hab ich die andere KH Seite aufgemacht.
Mann war der Schaumstoff Mumie!
Vorsichtig das Treibersandwich gecheckt ob es sich auflöst.
Überraschung! Hier ist alles OK! Keine Auflösungserscheinungen.
Erleichterung macht sich breit und mit einem merkwürdigen Dauergrinsen im Gesicht mache ich weiter :D

Zur Sicherheit hab ich das Sandwich mit Pattex gecoated.
Sieht nicht besonders schön aus, aber so dürfte das Konstrukt die nächsten Jahre durchhalten.
Die "Innenverkleidung" hab ich mittels Schablone zureschtgeschnibbelt, die alten Klebepads durch neue ersetzt, dieOrganza/Schaumstoff Einlage reingewerkelt, Treiber und Trägerplatte aufgeschraubt, fertich.
Fast.

Nun hab ich noch die provisorischen Klebereste bei beiden KH Hälften enfernt und durch einen Streifen Doppelseitiges Klebeband rundherum ersetzt.

Tipp: wenn das jemand vorhat zu machen, dann würde ich mit dem Klebestreifen ca. 1-1,5mm vom äußeren Rand entfernt verlegen.
Ich hatte es zuerst 100% bis an die Kante der Metallplatte gelegt, was aber den Nachteil hatte, daß hie und da etwas von dem Klebeband zu sehen war und das sieht sch..e aus.
Also alles nochmal weg und neu, diesmal mit ein bisschen Space.
Jetzt sehe ich nichts mehr, sieht viel besser aus und hält genauso gut.
Es ist völlig ausreichend, wenn der Klebestreifen 7-8mm breit ist.

Tipp 2: Da man manchmal meint "viel hilft viel" hab ich das Tesa extra strong gekauft.
Das Zeug klebt und haftet wie Sau!
Beim abziehen eines Lederpads hab ich schon befürchtet, daß ich die Kunststoffunterseite kaputtreiße.
Man muss aber u.U. teilweise an den langen Seiten der Pads "nachjustieren, d.h. etwas abheben, dann die Kante vom Pad genau auf Kante vom KH ziehen > erneut andrücken.
>>>siehe Photos von den gereinigten Pads eine Seite vorher: hier sieht man, daß die langen Seiten etwas "konkav" verlaufen und nicht Schnurgerade.
Das meine ich mir nachjustieren, denn ich will die Kantenverläufe gerade haben ;)

Fazit: es muss nicht unbedingt extra strong sein, das normale (ich glaube mich zu erinnern daß da auch "reversible" draufgestanden hat) reicht völlig.

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Firschi » Fr 14. Jun 2019, 15:56

Mensch Dirk, das freut mich richtig! Viel Spaß mit deinem neuen/alten Signature :kh:
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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von sendebild » Di 18. Feb 2020, 22:23

Hallo Stax Hörer,

ich bin neu hier und auch was das Hören mit Stax angeht.

Ich habe am vergangenen Sonntag für 550,- Euro einen SRM 1 MK2 + einen Signature erworben.
Nach Dominiks Anleitung habe ich mich heute darangemacht den Hörer ordentlich zu reinigen.
Alles bestens bis ich den Staubschutz vor der Folie gelöst habe.
Jetzt habe ich einen kleinen Cut in der Folie und der Aluring der noch über der Folie liegt hat sich teil gelöst,
was dazu führt, dass die Folie vielleicht etwas an Spannung verloren hat.

So ein Scheiß!

Der Hörer kling einfach fantastisch für meine Ohren und nicht wäre aktuell grausamer, als das er jetzt zerstört wäre.

Bräuchte dringend mal Eure Hilfe. Gibt es noch Rettung?

Leider frustrierte Grüße

Sven

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Firschi » Di 18. Feb 2020, 22:42

Hallo Sven, willkommen bei prof-x :)

sendebild hat geschrieben:
Di 18. Feb 2020, 22:23
Alles bestens bis ich den Staubschutz vor der Folie gelöst habe.
Wie meinst du das? Der Staubschutz ist selbst eine Folie, in einem Treiber befinden sich insgesamt 3 Folien, wobei nur die mittlere den Klang erzeugt.

sendebild hat geschrieben:
Di 18. Feb 2020, 22:23
Jetzt habe ich einen kleinen Cut in der Folie und der Aluring der noch über der Folie liegt hat sich teil gelöst, was dazu führt, dass die Folie vielleicht etwas an Spannung verloren hat.
Wieder mal eine anschauliche Beschreibung, wie unheimlich diffizil diese Arbeit ist. Bei der Restauration eines Lambda kann man nicht vorsichtig genug sein. Tut mir Leid, dass es dich erwischt hat. Der dünne, silberfarbene Ring hält "nur" die Staubschutzfolie. Mit der Klangerzeugung hat das zum Glück nichts zu tun.

sendebild hat geschrieben:
Di 18. Feb 2020, 22:23
Gibt es noch Rettung?
Ich denke schon. Entscheidend ist, dass keine Fremdkörper und auch keine Feuchtigkeit eindringen.



Erleuchte uns bitte mit ein, zwei Bildern, wie das im Moment aussieht.
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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von sendebild » Mi 19. Feb 2020, 07:51

Hallo Freunde von Frischzellenkuren,

so eine Restauration bringt sehr viel Freude und eben manchmal auch Frust.

Hier nun 2 Bilder die zum Frust beigetragen haben:

Bild

Bild

Es ist zu erkennen, das ca. 2 cm vom Daumen entfernt sich ein kleiner Einschnitt befindet.
Die gegenüber liegende Perspektive zeigt den nach oben geklappten Teil.

Für mich stellen sich jetzt folgende Fragen:

1. kann ich das reparieren?

2. gibt es für die Folie Ersatz?

Beste Grüße
Sven

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Firschi » Mi 19. Feb 2020, 15:52

Sieht ja fein aus, mit den ganzen Haaren... obwohl, ich hatte schon deutlich üblere Kandidaten auf der Werkbank :kotz:


Wenn ich das richtig sehe, fehlt kein Teil der Folie, richtig? So mitten drin ist das natürlich besonders übel... du könntest versuchen, mit einer hauchdünnen Linie eines flexiblen Klebers diesen Schlitz zu schließen. Entscheidend ist natürlich, dass keine Fremdkörper eindringen.
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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von sendebild » Mi 19. Feb 2020, 20:28

Ok?!

es ist richtig, dass kein Teil der Folie fehlt. Einen flexiblen Kleber einzusetzen um so mit spitzer Nadel die Wunde zu schließen, finde ich grundsätzlich sehr gut. Vielleicht hat Loctite hier etwas

Nochviel lieber wäre mir allerdings, wenn ich die Folie komplett durch eine neue ersetzen könne, da ich den Signature gerne auf sein bestes Niveau bringen würd und ermiss mittlerweile ans Herz gewachsen ist,
Die Folie des 2'ten Hörers hat übrigens ebenfalls einen solchen Cut und diesmal absolut in der Mitte.
Da wurde mir zumindest klar, dass ich mit den Einschnitten nichts am Hut habe, da ich den weiteren überbehutsam getrennt habe.

Gibt es hier also Ersatz, in Form von NOS oder eine nutzbare moderne Folie, die Ersatzweise die Funktion übernehmen könnte?

Kann ich vielleicht sogar die Folie ganz weglassen?

Beste Grüße

Sven

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Firschi » Do 20. Feb 2020, 08:33

Auf die Schutzfolien kann man nicht sinnvoll verzichten, nein. Sie verhindern, dass Fremdkörper und Feuchtigkeit in den Bereich zwischen Statoren und Diaphragma geraten. Aufgrund der hohen Spannungsdifferenzen würden solche Fremdstoffe für Überschläge sorgen, die das klangerzeugende Diaphragma perforieren.

Es gibt keine Ersatzfolien im Sinne von Ersatzteilen. Selbst wenn man diese Folie hätte, müsste man beim Wechsel absolut sicher stellen, keine Fremdstoffe einzuschließen. Nicht ganz so einfach, wenn auch nicht unmöglich. Diese kleinen Cuts würde ich an deiner Stelle eher "reparieren".
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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von sendebild » Do 20. Feb 2020, 21:28

Zitat: (das einfügen als Zitat will bei mir nicht klappen ;)) Anm. d. Mod.: Zitat korrigiert
Firschi hat geschrieben:
Do 20. Feb 2020, 08:33
Auf die Schutzfolien kann man nicht sinnvoll verzichten, nein. Sie verhindern, dass Fremdkörper und Feuchtigkeit in den Bereich zwischen Statoren und Diaphragma geraten. Aufgrund der hohen Spannungsdifferenzen würden solche Fremdstoffe für Überschläge sorgen, die das klangerzeugende Diaphragma perforieren.

Danke, dass ist für mich eine wichtige Information.

Ich habe heute beim Deutschland Vertrieb von Stax angerufen und dort erfahren, dass die Folie zwar zu erneuern ist,
aber hier ist der Preis wahrlich heiss. 100,- Euro drauf und ich würde den L700 MK2 in neu bekommen :D.
Die Einheiten werden dannzu STAX direkt nach Japan eingeschickt und dort in einem sterilen, staubfreiem Raum neu aufgebracht.
Solch einen Auftrag hat es übrigens wohl schonmal gegeben.
Die Empfehlung war, es so z belassen wie es ist, auch vom kleben wurde eher abgeraten.

Sollte ich dennoch kleben wollen, welcher Kleber kann dann hier empfohlen werden.

Er dürfte die Folie nicht angreifen, sollte über eine Nadel minimal dosierbar sein, elastisch, schnell trocknend und etwas zäh vielleicht damit nichts in den Innenrum Tropfen kann.

Schnellkleber mit spitzer Nadel kenne ich nur von Loctite.
Hat hier jemand Erfahrungen?

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Firschi » Do 20. Feb 2020, 22:02

sendebild hat geschrieben:
Do 20. Feb 2020, 21:28
aber hier ist der Preis wahrlich heiss. 100,- Euro drauf und ich würde den L700 MK2 in neu bekommen :D.

[...]

Die Empfehlung war, es so z belassen wie es ist, auch vom kleben wurde eher abgeraten.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ;)
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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von sendebild » Do 20. Feb 2020, 22:07

Böse möchte ich doch garnicht denken.
Allein retten will ich die Lage des schönen SIGNATURE.

Was ist also zu tun?

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von MLSensai » Fr 21. Feb 2020, 15:33

@sendebild

Du könntest dir aber auch einen neuen SR-207 von Hifi-Schluderbach für 250€ bestellen und dessen Folien nutzen. Da musst du es nur hinbekommen, diese mitsamt Rand abzutrennen und an deinen Signature wieder anzukleben. Dass hat Dominik ja schon gezeigt dass es und wie es geht. 😉

Dann die SR-207 mit den alten Signature Folien versehen und schon hast du einen geretteten Klassiker und einen weiteren Einsteiger Stax für schmales Geld.

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Firschi » Fr 21. Feb 2020, 15:36

sendebild hat geschrieben:
Do 20. Feb 2020, 22:07
Was ist also zu tun?
Wie geschrieben, ich an deiner Stelle würde die Schlitze reparieren. Als Kleber für diese Art Anwendungen würde ich mit Pattex 100% ins Rennen gehen.

MLSensai hat geschrieben:
Fr 21. Feb 2020, 15:33
Da musst du es nur hinbekommen, diese mitsamt Rand abzutrennen und an deinen Signature wieder anzukleben. Dass hat Dominik ja schon gezeigt dass es und wie es geht. 😉
Mark, du machst dir kein Bild, wieviele Lebensjahre das gekostet hat :wacko: :mad: wirklich nicht zu empfehlen....
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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von MLSensai » Fr 21. Feb 2020, 16:13

Ach... Zeit spielt da doch keine Rolle. 😎

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Diego Dee » Sa 22. Feb 2020, 00:15

Ich hatte ein ähnliches Problem bei meinem Lambda Signature (siehe Seite 2 hier im Thread).
Da bei dem vorgestellten Lambda hier beide Folien eine Macke haben würde ich sogar beide Folien ersetzen.
Du kannst dir überlegen, ob du dir für 250€ einen SR-207 kaufst nur um an die Folien zu kommen.
Wäre mir zu teuer.
Die von mir hier verwendete "Ersatzfolie" würde ich heute nicht mehr nehmen, sondern ganz einfach eine qualitativ höherwertige Frappanfolie (also nicht die billige vom Aldi).
Die lässt sich höchstwahrscheinlich leichter auftragen als diejenige die ich verwendet habe und das ganze kostet nicht viel.
Dominik empfiehlt für solche Arbeiten den Pattex 100%, der ist Lösemittelfrei und funktioniert super.
Mach das aber möglichst mit 2 Personen, eine muß die Folie spannen und auflegen, der oder die andere setzt den Rahmen darauf und zwingt das ganze fest.
Als Hilfe würde ich mir die Folie in eine Art Überrahmen vorspannen und dann auflegen.
Überhaupt ist das Vor-Spannen der Folie etwas kniffelig weil man in alle Richtungen gleichmässig ziehen muss damit es Faltenfrei wird.
Ich meine, daß das mit besagter Frappan Folie am besten gehen wird weil sie eine gute Dehnbarkeit hat.
Nach Japan schicken zum Reparieren würde ich die Hörer bei aller Liebe nicht, lieber den L500 oder 700 dafür kaufen.

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Firschi » So 23. Feb 2020, 13:05

Diego Dee hat geschrieben:
Sa 22. Feb 2020, 00:15
Die von mir hier verwendete "Ersatzfolie" würde ich heute nicht mehr nehmen, sondern ganz einfach eine qualitativ höherwertige Frappanfolie (also nicht die billige vom Aldi).

Problematisch ist natürlich, dass normale Frischhaltefolie um ein Vielfaches dicker und zudem äußerst glatt ist.
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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von sendebild » So 23. Feb 2020, 18:27

ich habe mir heute eine Folie bestellt, der Preis ist angemessen und
es ist sogar etwas mehr, sodaß ich erstmal eine Probe fahren kann.

https://www.schneitec-shop.com/polyesterfolie/
Zuletzt geändert von sendebild am Di 25. Feb 2020, 07:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von sendebild » So 23. Feb 2020, 18:57

Die Folie will ich wie folgt anbringen;

Ich lasse mir einen Aluring nachbauen, den ich dann auf einen starren träger mit doppelschichtigem Tesa,
das Gute bekommt man auch wieder ab, fixiere.
Dann werde ich die Folie wie von Fidschi beschrieben zerknüdden und mit SIKA Flex ankleben.

@Firschi: das Zerknüddeln dient wohl sicher dazu, Spannungen der Folie zu zerstreuen, oder?

nach dem Aufkleben der Folie, wird erneut ein Träger (Brett, Glas etc.) drüber gelegt und beschwert.
Der Kleber braucht ein paar Stunden um abzubinden.

Ist dies geschehen, bleibt die Folie mit Ring auf dem Tesa-Träger, bis der eigentliche Tausch in einem staubfreiem Raum stattfindet.

Geklebt wird alles mit SIKA FLEX, da es dem abgepellten Kleberesten am nächsten kommt.

dass sollte es dann gewesen sein.

Filterschaumstoff habe ich ebenfalls bereits bestellt.

https://www.modulor.de/polyurethan-filt ... ry-nosto-2

@ Mark: so wie Du es schreibst. "Zeit spielt keine Rolle :D

@ Diego Dee: danke für den Hinweis auf Dein eigenes Projekt. Es hat mir nochmal verdeutlicht, dass ich es auf meine Art machen muss. ;)

@Firschi: ohne Deine Klasse Anleitung, wäre ich nie bis hierher gekommen. :???: :top:

Als Alternative zu dem SIGNATURE habe ich mich bereits um einen Nachfolger bemüht.
Ich hoffe, dass ich bald einen SR 507 zuhause begrüßen kann.

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Firschi » So 23. Feb 2020, 21:53

sendebild hat geschrieben:
So 23. Feb 2020, 18:57
@Firschi: das Zerknüddeln dient wohl sicher dazu, Spannungen der Folie zu zerstreuen, oder?
In erster Linie hat es damit zu tun, die Folie akustisch transparent zu machen. Das ist bei glatten Folien bitter nötig.

Die von dir verlinkte Folie ist ungefähr 200mal dicker als die Serienfolie, ich bin auf deine Ergebnisse gespannt.


Ich wünsche dir viel Geduld und Erfolg :top:
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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von sendebild » So 23. Feb 2020, 22:07

Firschi hat geschrieben:
So 23. Feb 2020, 21:53
Die von dir verlinkte Folie ist ungefähr 200mal dicker als die Serienfolie, ich bin auf deine Ergebnisse gespannt.
200mal dicker!?

Dann ist das Mist und gehört in die Abteilung Fehlkauf!

Macht aber nichts, sowas gehört dazu.

Welchen Stärkegrad benötigt dann die Folie bestenfalls?


Anm. d. Mod.: Zitat korrigiert

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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von Firschi » So 23. Feb 2020, 22:13

sendebild hat geschrieben:
So 23. Feb 2020, 22:07
Welchen Stärkegrad benötigt dann die Folie bestenfalls?
Je dünner desto besser, kann man sagen. Ich würde versuchen, in den einstelligen Mikrometer-Bereich zu kommen. Das Handling ist dann allerdings abartig...
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Re: Frischzellenkur II: STAX Lambda Signature

Beitrag von sendebild » So 23. Feb 2020, 22:22

Danke für den Tip.

Als Hersteller wird oft Dupont genannt, da die das Patent auf Mylar halten.
Bekommt man solch eine Folie auch aus Deutschland oder bliebe da nur die USA als Lieferant?

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